Cloud DMS mit durchgängiger Microservice-Architektur Kendox stellt InfoShare 5.0 vor

Autor: Elke Witmer-Goßner

Der DMS-Spezialist Kendox AG hat seine Cloud-basierte Dokumentenmanagementlösung InfoShare verjüngt und dadurch unter anderem den Ausfallschutz, die Skalierbarkeit sowie die Anwendungssicherheit verbessert.

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Die neue Version der DMS-Lösung InfoShare von Kendox soll den optimierten Cloud-Betrieb sicherstellen.
Die neue Version der DMS-Lösung InfoShare von Kendox soll den optimierten Cloud-Betrieb sicherstellen.
(Bild: gemeinfrei© Gerd Altmann / Pixabay )

Im Zentrum von InfoShare 5.0 stehen der neue, durchgängig auf Microservices basierende „Kendox InfoShare Server“ sowie der komplett überarbeitete und vollständig in HTML5 implementierte „Mobile Web Client“. Während sich die Vorgängerversion nur auf einem Server betreiben ließ, erlaubt es die neue Architektur des Kendox InfoShare Servers, einzelne Dienste auf verschiedene Server zu verteilen und dort zu betreiben.

Zusammen mit entsprechenden Load-Balancing-Konfigurationen lasse sich laut Anbieter das Gesamtsystem de facto unbegrenzt horizontal skalieren, sodass die Systemperformance auch unter sehr hoher Last sichergestellt sei. Durch die mehrfache Implementierung zentraler Services erhöhe sich die Ausfallsicherheit des Systems nochmals massiv. Bei einem etwaigen Ausfall eines Servers würden die betroffenen Services automatisch von anderen Servern bereitgestellt, so dass die Verfügbarkeit der Lösung weiterhin gewährleistet bleibe.

„One software, any device“

Ebenfalls überarbeitet wurde die Architektur der Schnittstellen. Rund 300 API-Schnittstellen stehen kostenfrei als REST-API zur Verfügung, um in InfoShare eigene Anwendungen und Lösungen integrieren zu können. Die REST-API bildet auch die Grundlage für Plattformunabhängigkeit, damit Unternehmen Anwendungen unabhängig vom zugrundeliegenden Betriebssystem erstellen können.

Auch der neue Mobile Web Client wurde durchgängig basierend auf der REST-API entwickelt. Er ist vollständig als HTML5-Anwendung implementiert; das Responsive Design erlaubt die plattformübergreifende Verwendung auf jedem webfähigen Endgerät (auf iOS, Android, Mac et cetera) sowie auf herkömmlichen Windows-Arbeitsplätzen für den sicheren Zugriff auf geschäftsrelevante Dokumente. Der Mobile Web Client ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Japanisch und Mandarin verfügbar. Weitere Sprachen seien in Vorbereitung und könnten bei Bedarf kurzfristig bereitgestellt werden.

Neues gibt es auch auf funktionaler Ebene. Über Drag-and-drop-Bedienung können beliebige Dokumente sowie E-Mails und deren Attachments über den Browser vom lokalen System in InfoShare übertragen werden. Mithilfe des „InfoShare Local Access“ ist zudem die Integration des Mobile Web Clients mit Windows-Anwendungen wie beispielsweise Microsoft Outlook und Microsoft Office möglich, um Dokumente in der lokal installierten Anwendung zu öffnen und aus- beziehungsweise wieder einzubuchen.

Erweiterte Authentifizierungsverfahren

Neben der bereits in der vorherigen Version verfügbaren Single-Sign-On-Anmeldung via Microsoft Active Directory unterstützt Kendox nun auch die Autorisierungsstandards OAuth 2 beziehungsweise OpenID Connect, beispielsweise für Single-Sign-On-Verfahren basierend auf Microsoft Azure AD, OKTA und vielen weiteren. Zudem wurden die Anforderungen an Gesetzeskonformität gemäß GoBS und GeBüV (zum Beispiel permanenter Löschungsschutz laut Vorgabe der GeBüV) vollständig umgesetzt. Ausgebaut wurden auch die Möglichkeiten der Eingangsrechnungsverarbeitung. Standards wie ZUGFeRD, XRechnung sowie auch die in Italien üblichen E-Invoice-XML-Rechnungen werden nun unterstützt.

Mit dem neuen Mobile Web Client werden bisherige Client-Anwendungen von InfoShare vollständig abgelöst. Dies betrifft den klassischen „InfoShare Client“ (Windows Anwendung) sowie den „InfoShare RIA Web Client“ (eine auf Microsoft Silverlight basierende Web-Anwendung). Kendox InfoShare Version 5.0 steht bereits für ausgewählte Beta-Kunden zur Verfügung, der offizielle Marktstart ist für Anfang 2021 vorgesehen. Support und Wartung für Version 4 sind noch bis mindestens Ende 2023 sichergestellt.

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 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de