Globale IT-Infrastruktur erneuern

KHD zementiert die IT-Zukunft mit Simplivity

| Autor / Redakteur: Claudia Zieschang / Rainer Graefen

(KHD)

Die KHD Humboldt Wedag reduziert mit hyperkonvergenter Infrastruktur von Simplivity ihre Betriebskosten und vereinfacht das globales Rechenzentrums-Management. Mit einem neuartigen Cloudansatz, vom Dienstleiter Orbit IT-Solutions implementiert, bekam das deutsche Maschinenbauunternehmen Schritt um Schritt seine IT-Probleme und das Datenwachstum in den Griff.

Mit über 155 Jahren Erfahrung in der Zementindustrie ist KHD Humboldt Wedag ein führender Anbieter von Technologie, Ausrüstung und Dienstleistungen für Zementanlagen.

KHD bietet ein breites Spektrum an Produkten und Aftermarket-Services für die Zementindustrie und ist führender Anbieter von energieeffizienten und umweltfreundlichen Produkten für die mahl- und brenntechnischen Teile von Zementanlagen.

Neben einem hochwertigen Produktangebot zählen Prozess-Engineering und Projektmanagement zu den Kernkompetenzen des High-Tech-Unternehmens. KHD ist ein weltweit operierendes Unternehmen mit Hauptsitz in Köln und weiteren Niederlassungen in Indien, Russland, China, Brasilien und den USA.

Im Zuge der weltweiten Expansion des Geschäftes wuchsen bei KHD auch die Datenmengen und die IT-Anforderungen, die mit der vorhandenen Infrastruktur nicht mehr zu bewältigen waren. Mit zunehmenden Kosten suchte und fand KHD eine neue Lösung, die auf einer grundlegend neuen Datenarchitektur basiert: Simplivitys hyperkonvergente Infrastruktur.

Management von Außenstellen und Konsolidierung von Rechenzentren

KHD ist ein auf Geschäftsprozesse und betriebliche Verbesserungen spezialisiertes Unternehmen. Der Einsatz modernster Technologien und das ständige Streben nach Verbesserungen der betrieblichen Leistung sind Markenzeichen und Kernkompetenzen, auf die sich der Erfolg des Unternehmens als führender Anbieter in der Zementindustrie in den letzten anderthalb Jahrhunderten gründete.

Ergänzendes zum Thema
 
Auf einen Blick: KHD Humboldt Wedag

Das Problem war: die IT konnte mit den betrieblichen Anforderungen nicht mehr Schritt halten.

Joerg Ludwig, Chief Information Officer von KHD, beschreibt die allgemeine Problematik: „Unser CEO kam fast täglich in mein Büro und fragte: ‚Wie können wir unsere IT-Kosten senken? Warum gehen wir nicht in die Cloud, um unsere IT flexibler zu machen?‘“

Kopfzerbrechen bereiteten dem Unternehmen zwei verschiedene, aber miteinander verbundene Phänomene:

  • Zunehmende Komplexität im Rechenzentrum: Um nicht nur mit der wachsenden Datenmenge sondern auch mit den Leistungsanforderungen von Enterprise-Applikationen Schritt halten zu können, musste KHD im Laufe der Zeit zahlreiche verschiedene Anbieter für Deduplizierung, Komprimierung und Optimierung einsetzen, von der WAN-Optimierung bis zum Storage-Tiering.
  • Steigende Kosten: Zusätzliche Anschaffungskosten entstanden durch zusätzliche Speicher, Rechner, verschiedene Produkte und damit verbundene Software-Lizenzierung.

Noch gravierender waren jedoch die steigenden Betriebskosten. Die Administratoren mussten zahllose Stunden mit einfachen Wartungsarbeiten verbringen, anstatt sich um innovative Lösungen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe kümmern zu können.

Und in manchen Ländern, in denen eine hohe Mitarbeiterfluktuation typisch ist, wirkte sich der Mangel an qualifizierten IT-Mitarbeitern nachteilig auf das Wachstum aus.

Die Cloud: Alle Führungskräfte reden davon, doch was bedeutet dies wirklich?

Diese Situation war für KHD auf Dauer nicht tragbar. Benötigt wurde nicht nur eine neue Technologie, sondern eine grundlegend neue Architektur mit einem neuen Betriebskonzept: Die OmniCube-Lösung.

„Was ich suchte, war eine Lösung, um unserem CEO sagen zu können: ‚Sehen Sie, hiermit kann ich die Vorteile der Cloud nutzen und verbessere die IT-Produktivität, wobei unsere Daten sicher und geschützt sind“ sagte Ludwig.

Die Cloud bietet grundsätzlich folgende Vorteile:

  • Einfache Bereitstellung und laufende Wartung
  • Flexible und skalierbare Infrastruktur
  • Ein neues Geschäftsmodell auf der Basis virtueller Maschinen anstelle von Hardware
  • Simplivity bietet „das Beste aus beiden Welten“: die wirtschaftlichen Vorteile des x86-basierten Cloudansatzes, kombiniert mit Enterprise-Funktionalitäten.

Ein Problem mit der Cloud ist klassischerweise, dass die Anwender auf bestimmte Möglichkeiten verzichten müssen, um das Sparpotenzial und die geschäftliche Agilität der Cloud nutzen zu können. Mit Simplivity sind solche Kompromisse nicht mehr erforderlich.

Mit einfachen, skalierbaren, modularen 2U-Bausteinen auf der Basis handelsüblicher x86-Hardware realisiert Simplivity für KHD die Kostenvorteile und die Effizienz der Cloud, während gleichzeitig die Daten und Applikationen weiterhin vor Ort verfügbar sind.

Wie funktioniert Hyperkonvergenz?

Die Stärken einer hyperkonvergenten IT sind durch die Architektur begründet. Die von Simplivity angebotene OmniStack-Software, die auf einem 2U-Gerät namens OmniCube installiert ist, bietet zwei grundlegende, technische Vorteile:

  • Datenvirtualisierung und weltweites einheitliches Management auf VM-Niveau.
  • Die Datenvirtualisierungsplattform bietet ein Konzept, das von Anfang an die Deduplizierung, Komprimierung und Optimierung aller Daten über den gesamten Lebenszyklus ermöglicht.

„Die mit Simplivity ermöglichte Dateneffizienz versetzte KHD in die Lage, Daten zwischen seinen weltweiten Standorten zu bewegen, ohne dass separate WAN-Optimierungsprodukte erforderlich wurden. Außerdem verbessern wir die Disaster-Recover-Fähigkeiten wesentlich “, sagte Ludwig.

In Verbindung mit der Datenvirtualisierungsplattform ist das weltweit einheitliche Management-Konzept von Simplivity eine leistungsstarke Lösung. Hierbei bildet VMware vCenter ein gemeinsames „Fenster“ zur Verwaltung aller weltweiten Simplivity-Ressourcen – ob in Deutschland oder Indien – von einem zentralen Ort aus.

„Wir haben unsere Abläufe wesentlich effektiver gestaltet, indem wir die Anzahl der Produkte reduziert haben, für die das IT-Personal geschult werden muss. Alle Mitarbeiter sind jetzt mit VMware vCenter vertraut und das ist alles, was sie brauchen. Dies ist besonders wichtig in Märkten wie Indien, wo eine hohe durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation herrscht.“

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