Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace Libre Workspace bringt das eigene Büro auf einen Server
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Kleine Betriebe und Heimanwender suchen oft freie Alternativen zu Microsoft 365 und Google Workspace. Libre Workspace bündelt Dateien, Office, Chat und Videokonferenz auf einem eigenen Server, bei Bedarf auch auf gehosteten Servern. Der Schutz der Daten klappt über Borg mit komprimierten, verschlüsselten Archiven.
Libre Workspace verbindet mehrere bewährte Open-Source-Bausteine zu einer geschlossenen Plattform. Als Unterbau dient Debian Linux, für die Auslieferung der Webdienste sorgt der Webserver Caddy. Den Mittelpunkt der Dateiablage bildet Nextcloud, ergänzt um Collabora Online oder Onlyoffice für die Bearbeitung von Dokumenten direkt im Browser. Videokonferenzen laufen über Jitsi, der Nachrichtenaustausch über Matrix mit dem Element-Client. Die zentrale Basis für Benutzer und Gruppen liefert ein Samba-Active-Directory, das die angeschlossenen Anwendungen mit denselben Konten versorgt. Der Quellcode steht unter der GPLv3 offen bereit.
Libre Workspace zielt auf kleine Organisationen
Die Plattform richtet sich an Einzelpersonen, Familien und den Mittelstand. Im produktiven Einsatz finden sich vor allem Firmen mit einer Handvoll bis rund fünfzehn Beschäftigten, größere Installationen versorgen um die fünfzig Mitarbeiter. Über das maßgeschneiderte „Libre Workspace Portal“ aktiviert der Administrator die einzelnen Dienste per Mausklick und überlässt den Anwendern einen Self-Service für Passwort-Reset und eigene Stammdaten.
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