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Implementierung des Speichersystems im laufenden Betrieb
Im ersten Schritt wurde die Testinstallation, bestehend aus einem Cluster aus zwei HNAS-Köpfen mit einer Hitachi Adaptable Modular Storage 2300 (AMS2300), errichtet und zunächst parallel zu den vorhandenen Systemen betrieben, was das DLR überzeugte. Über das Testsystem, das heute für die Satellitenmissionen des DLR weiter verwendet wird, erfolgte die Datenmigration aus dem Altsystem in das neue System.
Dessen Kernstück ist ein NAS Cluster auf der Basis des High-Performance-NAS-Systems (HNAS) von Hitachi Data Systems mit DR-Sync-Cluster-Funktion. Darunter sind Universal-Storage-Platform-VM-(USP VM)-Highend-Speichersysteme im Einsatz.
Das System muss im Fehlerfall in garantierten Reaktionszeiten wieder operabel sein. Die USP VM liefert nicht nur die gewünschten Highend-Funktionen, das System kann bei Bedarf auch Speichervirtualisierung, Dynamic Provisioning oder fortschrittliche Replikations- und Migrationsvarianten liefern, die die Speicherzuweisung vereinfachen und die Effizienz des gesamten IT-Systems erheblich steigern.
Wesentlich höhere Verfügbarkeit realisiert
„Nach der Implementierung der neuen Hitachi-Lösung standen alle gewohnten Funktionalitäten zur Verfügung, nur dass unsere IT-Struktur durch das neue System viel flexibler geworden und der administrative Aufwand wieder auf ein normales Maß gesunken ist“, so Dr. Kozlowski. Zudem wurde das System mit einer Lösung auf Basis der Produkte von Atempo und Overland Storage für das Backup abgesichert.
Im Rahmen der Implementierung wurde neuer Speicherplatz in Höhe von 50 Terabyte geschaffen. „Neben den technischen Vorzügen, die uns die neue Lösung bietet, haben uns das Engagement und der Rundum-Service durch die Mitarbeiter von Hitachi Data Systems und Assistra sehr beeindruckt. Die Systeme laufen einwandfrei und die Anzahl der Ausfälle strebt gegen Null. Somit haben sich auch die Kosten durch Ausfälle drastisch reduziert und uns bleibt nun deutlich mehr Zeit für die Raumfahrt selbst“, zeigt sich Dr. Kozlowski erfreut.
Im Portfolio von Hitachi Data Systems nimmt seit knapp einem Jahr die Virtual Storage Platform (VSP) die Position der erfolgreichen USPV-Serie ein. Die VSP weist in puncto Virtualisierung die gleichen Eigenschaften auf, wie die USP VM. Sie schafft jedoch die technischen Voraussetzungen für Funktionalitäten wie Storage Reclamation und Dynamic Tiering. Die VSP ist eine 3D-Scaling-Speicherplattform, die mit allen Datenarten umzugehen weiß. Sie lässt sich in ihrer Leistung, Kapazität, Konnektivität und der Virtualisierung von Speicher unterschiedlichster Hersteller flexibel skalieren.
Dieser Artikel ist aus dem aktuellen Kompendium „Unified Storage – Irrweg oder neue Speicherbasis“ von SearchStorage.de. Hier können Sie das vollständige Kompendium als PDF herunterladen.
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