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Tipps für Dateiserver: Windows-Zugriff auf Linux-Ressourcen Mit Samba und Winbind von Windows auf Linux-Ressourcen zugreifen

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Dr. Jürgen Ehneß

Samba und der darin eingebettete Dienst Winbind ermöglichen den Zugriff von Windows-Clients auf Ressourcen von Linux-Servern.

Vom Windows-Client auf Daten vom Linux-Server zugreifen: So geht’s.
Vom Windows-Client auf Daten vom Linux-Server zugreifen: So geht’s.
(Bild: © sepy - stock.adobe.com)

Wer Samba auf Linux einsetzt, kann Datei- und Druckdienste für Windows-Clients nutzen und zusätzlich Identity-Informationen von Active Directory zur Anmeldung an Linux-Systeme verwalten. In diesem Fall wird der Samba-Server Mitglied einer AD-Domäne und bietet zwei Dienste, die eine Brücke zwischen Windows und Linux bauen.

Der „smbd“-Service verwaltet die Verbindung von Samba zu einem AD-Domänencontroller. Mit „winbind“ wird ein Samba-Service bereitgestellt, der Identity-Informationen bereitstellt. Dieser Dienst greift auf die Local-Security-Authority (LSA) und die NETLOGON-Dienste der AD-Domänencontroller zu. Um Samba-Systeme in einem Active Directory aufzunehmen, kann das Paket „Realm“ genutzt werden. Dieses steht für die meisten relevanten Linux-Distributionen zur Verfügung.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist