Kostengünstiges und sicheres Backup von wertvollen Forschungsdaten

Overland Storage und Atempo entlasten Primärspeicher beim ALBA-Synchrotron

| Redakteur: Nico Litzel

Das ALBA-Synchrotron im katalanischen Cerdanyola del Vallès
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Das ALBA-Synchrotron im katalanischen Cerdanyola del Vallès (ALBA/Cells)

Das ALBA-Synchrotron setzt bei der Speicherung von wertvollen Forschungsdaten auf eine Tape Library von Overland Storage in Kombination mit einer Backup- und Archivierungslösung von Atempo.

Rund 17 Kilometer nördlich von Barcelona liegt die katalanische Stadt Cerdanyola del Vallès. Dort befindet sich im Technologiepark „Parc Tecnològic del Vallès“ der bei der Autonomen Universität Barcelona angesiedelte ALBA-Teilchenbeschleuniger.

Im Gegensatz zum bekannten CERN-Synchrotron verfolgt das Gemeinschaftsprojekt der spanischen und der katalanischen Lokalregierungen allerdings nicht das Ziel, die Grundlagen der Materie mithilfe von Partikelkollisionen zu erforschen. Vielmehr will man hier die sogenannte Synchrotronstrahlung nutzen und Gastwissenschaftlern und Unternehmen kommerziell zugänglich machen.

Synchrotronstrahlung als Werkzeug

Werden geladene Teilchen in den Ringen eines Teilchenbeschleunigers durch ein Magnetfeld abgelenkt, so entsteht Synchrotronstrahlung. Das ist eine intensive elektromagnetische Strahlung, die aufgrund ihrer Eigenschaften für viele Bereiche der Wissenschaft äußerst interessant ist. Die am ALBA-Elektronensynchrotron erzeugte Strahlung ist nicht nur sehr stark und gebündelt, sondern lässt sich auch pulsen und polarisieren. Sie deckt zudem ein breites Spektrum ab, das vom Infrarot- bis hinein in den Röntgenbereich geht. Das macht die Synchrotronstrahlung zu einem wertvollen Werkzeug für eine Reihe von wissenschaftlichen Anwendungen.

Derzeit ist die Anlage für sieben sogenannte Beamlines ausgelegt. Darunter verstehen die Wissenschaftler die Experimentierstationen, in denen die Synchrotronstrahlung austritt. Ab April 2012 werden hier Proben beschossen und mithilfe von Detektoren analysiert.

Die am ALBA erzeugte Synchrotronstrahlung bietet aufgrund ihrer Eigenschaften zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. So ist die elektromagnetische Strahlung für Materialforscher und pharmazeutische Unternehmen interessant, da sich mit ihr die Struktur von Materialien und von Proteinen dreidimensional darstellen lässt. Aber auch Biologen profitieren von der Synchrotronstrahlung, da sich mit ihr Schwermetalle in Bodenproben nachweisen lassen.

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