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Weitgehende Automatisierung des Storage Area Networks

Peer-Storage-Architektur entlastet IT-Verantwortliche

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Die Architektur der PS-Serie nutzt die Page-basierte Data-Mover-Technik zur Verwaltung von Volumes zwischen Arrays, Gruppen und Volumes. Dabei werden auf Standards basierende Hochgeschwindigkeits-Techniken wie Gigabit-Ethernet, iSCSI, Serial Attached SCSI und Serial ATA unterstützt. So entsteht eine skalierbare Speicherlösung, die problemlos von weniger als einem Terabyte auf über 100 Terabyte wachsen kann, während der Verwaltungsaufwand minimal bleibt.

Jedes Array ist eine vollkommen redundante Speichereinheit gängiger Konfiguration mit Festplatten, verschiedenen Netzwerkschnittstellen, Controllern mit gespiegelten, batteriegestützten Caches und anderen erweiterten Funktionen. Die Festplatten in einem Array werden automatisch durch RAID 10, RAID 5 oder RAID 50 sowie Hot Spares geschützt.

Eine Gruppe wird als ein einziger Service wahrgenommen

Eine Gruppe besteht aus einem einzigen oder mehreren Arrays, die miteinander interagieren. Die Gruppe wird von Servern und Administratoren als ein einziger Service für gemeinsam genutzten Speicher wahrgenommen. Wird ein Array als Gruppenmitglied konfiguriert, wird der durch RAID geschützte Festplattenplatz zum Speicher-Pool der Gruppe hinzugefügt. Für Daten und Netzwerk-I/O der Gruppe findet das Load Balancing zwischen den Ressourcen der Gruppenmitglieder statt.

Da eine Gruppe als einzelnes Element betrachtet wird, hat der Administrator einen zentralen Überblick. Die Verwaltungsaufgaben bleiben dabei, unabhängig von der Größe, immer gleich. Eine Gruppe lässt sich durch mehrere integrierte Mechanismen verwalten, darunter SNMP, Serial Line, Telnet und webbasierte Benutzeroberflächen.

Administratoren erstellen Volumes auf Basis des verfügbaren Speichers im Speicher-Pool einer Gruppe. Ein Volume lässt sich auf mehrere Festplatten und verschiedene Gruppenmitglieder aufteilen. Das geschieht durch die in die Arrays integrierte Virtualisierung automatisch. Die Gruppe exportiert Volumes dabei als iSCSI-Target.

Vereinfachte Speicherverwaltung für Gruppen

Obwohl eine Gruppe aus einem oder mehreren Arrays besteht, erscheint sie Servern gegenüber als einzelne Einheit, die den Netzwerkspeicherzugriff im Blockmodus ermöglicht – als Storage Area Network (SAN). Im Gegensatz zu herkömmlichen SAN-Lösungen „kooperiert“ jedes Gruppenmitglied, bedingt durch die Peer-Architektur, mit anderen Mitgliedern und automatisiert so die Zuweisung von Ressourcen und die Leistungsoptimierung. Diese Kooperation – und damit das Load Balancing – ist nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Virtualisierung von Festplattenspeicher, sondern auch von Controllern, Caches, Netzwerkverbindungen und der Verwaltung der Gruppe.

Weiter mit: Festplattendaten sind auf verschiedene Gruppenmitglieder verteilt

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