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Der RAID-geschützte Festplattenplatz, den jedes Gruppenmitglied zum virtualisierten Speicher-Pool der Gruppe beiträgt, ist in Datenpakete mit einer festen Größe partitioniert, in sogenannten Pages (Seiten). Jedes Volume verfügt über ein Page Scheme, das den Mitgliedern die Seiten immer wieder neu zuweist. Ein Page Scheme wird von jedem Mitglied genutzt, das eine Seite des Volumes beinhaltet. Die Schemata verwenden ebenfalls Funktionen wie Volume-Snapshots, Replizierung und Thin Provisioning.
Pages lassen sich transparent im laufenden Betrieb und ohne Einschränkung des Host-Zugriffs umdisponieren. Diese Verschiebung erfolgt über mehrere Festplatten eines Mitglieds und über Gruppenmitglieder hinweg, um ein automatisches Load Balancing und die Datenverfügbarkeit sicherzustellen.
Soll beispielsweise ein Daten-Hotspot entfernt werden, auf den häufig zugegriffen wird, können die betroffenen Seiten auf verschiedene Festplatten oder Gruppenmitglieder verteilt werden, ohne dass alle Seiten eines gesamten Volumes verschoben werden müssen. Die integrierten Funktionen für das Load Balancing nutzen aktuelle Kapazitäts- und Statusinformationen, um die Leistung in einzelnen Arrays und in der gesamten Gruppe kontinuierlich zu verbessern.
Pages von Gruppenmitgliedern werden effizient getrackt und bearbeitet
Mithilfe eines Such- und Übertragungsmechanismus werden Pages von Gruppenmitgliedern effizient getrackt und bearbeitet. Erhält die Gruppe eine Server-Anfrage, wird der Speicherort der Daten erkannt und die Anfrage an das „zuständige“ Mitglied weitergeleitet. Die gesamte Seitensuche und die Übertragung erhöhen die Latenz im Vergleich zur Zugriffszeit der Festplatte nur geringfügig. Des Weiteren passt das Load Balancing die Speicherzuweisung und Netzwerkverbindungen ständig an, um die Leistung zu optimieren.
Die PS-Serie von Dell-Equallogic ist mit den verbreiteten Betriebssystemen, Anwendungen und Systemadministrations-Frameworks kompatibel. Der Zugriff erfolgt über entsprechende iSCSI-Initiatoren, wie sie in nahezu allen führenden Betriebssystemen integriert sind, oder über iSCSI-Host-Bus-Adapter von Storage-Anbietern.
Zusammenfassend ermöglicht die Peer-Architektur – bedingt durch die Kooperation der Arrays in Gruppen – eine Automatisierung zeit-raubender manueller Aufgaben und damit einen sehr komfortablen An-satz der Implementierung und des Betriebs von SANs. Das Ergebnis ist ein funktional umfangreiches, sich weitgehend selbst organisierendes SAN mit dynamischem Lastausgleich, Hot Swapping, Hardware-Redundanz, Snapshots und Volume-Replizierung.
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