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Weitgehende Automatisierung des Storage Area Networks

Peer-Storage-Architektur entlastet IT-Verantwortliche

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Die Festplattendaten einer Gruppe sind auf verschiedene Gruppenmitglieder verteilt, wobei die Verteilung zur Leistungsoptimierung ständig angeglichen wird, wenn Ressourcen hinzugefügt werden oder ein Lastausgleich stattfindet. Darüber hinaus sind die Network Sessions der Applikationsserver auf Gruppenmitglieder verteilt, um die I/O-Anfragen zu verteilen. Die Administration bleibt auch bei der Erweiterung einer Gruppe gleich. Sie findet auf Gruppenebene statt, sodass keine separate Verwaltung von Arrays oder Volumes notwendig ist.

Durch die Möglichkeit, mehrere Targets zu exportieren, lässt sich eine Gruppe zur Speicherkonsolidierung für zahlreiche Anwendungen und Server nutzen, beispielsweise E-Mail, Webserver, Datenbankserver und Datei- oder Druckserver – ohne Einschränkungen im Hinblick auf Kompatibilität oder Leistung und ohne zusätzliche Verwaltungskosten.

RAID-Konfiguration und Hot Sparing erfolgen automatisch

Die Peer-Architektur der PS-Serie vereinfacht die Speicherverwaltung in vielerlei Hinsicht. RAID-Konfiguration und Hot Sparing erfolgen automatisch, die dynamische Speicherzuweisung und der Lastausgleich für Netzwerk-E/A finden statt, sobald sich die Leistungswerte und Ressourcen ändern. Administratoren müssen Anwendungsdaten nun nicht mehr manuell für bestimmte physische Geräte, Controller und Netzwerkanschlüsse abbilden.

Um beispielsweise ein Volume aus dem Speicher-Pool einer Gruppe zu erstellen, muss ein Administrator lediglich den Namen und die Größe angeben. Alle Details der Speicherzuweisung sowie den Lastausgleich übernehmen die Gruppenmitglieder.

Mit dem Skalierbarkeitsmodell der Architektur kann eine Gruppe sowohl Kapazität als auch Leistung linear skalieren – das System läuft dabei weiter. Besteht eine Gruppe aus mehreren Mitgliedern, werden die Ressourcen kontrolliert hinzugefügt, wenn neue Mitglieder dazukommen.

Ressourcen lassen sich einfach zu einer Gruppe hinzufügen oder entfernen

Jedes einzelne Mitglied einer Gruppe ist ein vollständig funktionsfähiges, performantes, hochverfügbares Storage-Array mit gespiegelten Write-Back-Caches und mehreren Netzwerkverbindungen. Ressourcen wie Festplatten, Controller, Caches und Netzwerkverbindungen lassen sich einfach zu einer Gruppe hinzufügen und entfernen, ohne dass komplexe Verwaltungsaufgaben notwendig sind oder die Verfügbarkeit darunter leidet.

Im Zuge steigender Anforderungen an Kapazität und Leistung lässt sich eine Gruppe erweitern. Neue Mitglieder übernehmen Konfigurations- und Leistungsinformationen von der Gruppe – ganz ohne manuellen Ver-waltungsaufwand. Das Load Balancing für Verbindungen von Daten- und Applikationsservern erfolgt automatisch zusammen mit der Gruppen-skalierung. Die Datenzugriffsaktivitäten werden überwacht und Daten- und Netzwerkverbindungen nach Bedarf im laufenden Betrieb angepasst.

Weiter mit: Verteilte, seitenbasierte Verwaltung von Volumes

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