Portworx Enterprise 3.4 soll Fortschritte im Datenmanagement für moderne Virtualisierung in Cloud-nativen Umgebungen bringen. Die inzwischen allgemein verfügbare Version erleichtere die Migration von VMs nach Kubernetes.
Mit Portworx Enterprise 3.4 will Pure Storage unter anderem die Ausführung virtueller Maschinen innerhalb von Kubernetes ermöglichen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Enterprise 3.4 umfasst Funktionen für die Ausführung virtueller Maschinen innerhalb von Kubernetes und eine Reihe weiterer Funktionen für Plattformingenieure und DevOps-Experten. Damit gibt Pure die allgemeine Verfügbarkeit der erweiterten Unterstützung für KubeVirt bekannt, die die Migration von VMs in die Kubernetes-Umgebung erleichtern soll.
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KubeVirt-bezogene Funktionen
Portworx-RWX-Blockvolumes (ReadWriteMany) für KubeVirt-VMs sollen den gemeinsamen Zugriff auf Daten und die Live-Migration von VMs über Kubernetes-Cluster hinweg ermöglichen.
Neu ist die Metro-DR-Unterstützung für Kubevirt. Die Disaster-Recovery-Funktionen lassen sich auf KubeVirt-VMs, die auf OpenShift ausgeführt werden, erweitern, um Geschäftskontinuität ohne Datenverlust (RPO = 0) für kritische VM-Workloads zu gewährleisten.
In einer Early-Access-Edition bietet Enterprise 3.4 zudem Unterstützung für SUSE Virtualization. „PX RWX-Block-Volumes sind jetzt für SUSE Virtualization verfügbar und bieten gemeinsam genutzten Blockspeicher für KubeVirt-VMs2“, schreibt Pure. Dies ermögliche eine „nahtlose“ Live-Migration von VMs und eine verbesserte Verfügbarkeit in SUSE-Virtualization-Umgebungen.
Zusätzlich zu den Weiterentwicklungen für KubeVirt bietet Portworx Enterprise 3.4 eine Reihe neuer und verbesserter Funktionen, die Plattformingenieure und DevOps-Experten noch besser unterstützen sollen. Mit dem schon verfügbaren PX Flexpool soll ein verbessertes Pool-Kapazitätsmanagement mit vereinfachter Erweiterung durch Disk-Resizing realisierbar sein.
Die neue Version erlaubt benutzerdefinierte Pool-Bezeichnungen bei der Installation, wodurch die Volume-Platzierung optimiert und die Speicherkonfiguration vereinfacht werde. Die Funktion „Pool Drain“ soll die Verschiebung aller Volume-Replikate von einer Reihe von Pools oder Nodes zu anderen Pools oder Nodes im Cluster ermöglichen.
Portworx ermöglicht die Nutzung mehrerer Verbindungen auf der gleichen NIC-Schnittstelle oder auf gekoppelten NIC-Schnittstellen mithilfe von LACP (Link Aggregation Protocol). Weil sich Datenverkehr über mehrere Verbindungen verteilen lässt, kann dies die Performance steigern.
Portworx unterstützt jetzt ActiveCluster auf FADA-Laufwerken mit PX-StoreV1. Das erlaube die synchrone Replikation und automatischen Failover über mehrere Flash-Arrays hinweg.
Die Funktion „Journal IO Profile Everywhere“ erlaube ein erweitertes Journal-Device-Set-up und IO-Profiling für PX-StoreV2. Das biete insbesondere für anspruchsvolle Datenbankanwendungen eine verbesserte Leistung.
Die neue vSphere-Zugangsdatenvalidierung ermögliche eine verbesserte Sicherheit und vereinfachtes Setup mit einer neuen Funktion: Sie prüft vSphere-Anmeldeinformationen vor der Speicherung.
Die neuen Cloud-Snapshots für FADA-Volumes (FlashArray Direct Access) sollen „robusten“ Datenschutz durch Backup & DR für kritische FlashArray-Daten bieten.
Version 3.4 unterstützt Workload-Identität mittels Web-Identity-Credentials (IRSA/IAM-Rollen) für AWS. Damit soll ein sicherer Zugriff auf AWS-Dienste für Cloud-Laufwerke und CloudSnaps realisierbar sein, wodurch die Zugriffsverwaltung vereinfacht und die Sicherheit erhöht werde.
Die Unterstützung für die OpenShift Container Platform (OCP) 4.19 soll eine nahtlose Integration in die OpenShift-Umgebung gewährleisten.
IT-Abteilungen suchen heute zunehmend nach Möglichkeiten, die geforderten IT-Dienste mit der Geschwindigkeit und Betriebseffizienz von Diensten der Public-Cloud-Anbieter AWS, MS Azure und Google Cloud Platform liefern zu können.
Die Themen im Überblick:
Kluft zwischen traditioneller Infrastruktur und Public-Cloud-Diensten überbrücken
Vorteile von HCI im Überblick
HCI-Lösungen von Dell, Nutanix, Lenovo und Microsoft
Energieverbrauch, Energiekosten und CO2-Fußabdruck
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