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Flexible Kapazitätserweiterung Qnap QTS 4.2.2 macht Virtual JBOD möglich

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Diplom-Betriebswirtin Tina Billo

Der unter anderem auf leistungsstarke NAS-Systeme spezialisierte Hersteller Qnap hat die Version 4.2.2 seines Betriebssystems QTS veröffentlicht. Als wesentliche Neuerung ist nun Virtual JBOD (VJBOD) als Beta mit an Bord.

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Qnaps QTS 4.2.2 enthält die Virtual-JBOD-Funktion.
Qnaps QTS 4.2.2 enthält die Virtual-JBOD-Funktion.
(Bild: Qnap)

Mit Virtual JBOD lässt sich die Speicherkapazität eines NAS-Systems bedarfsgerecht erweitern, indem ungenutzte Ressourcen anderer Qnap-NAS-Systeme mit in den Verbund integriert werden. Hierfür wird der Speicherplatz der iSCSI-LUN des externen NAS einfach als virtueller Datenträger zugewiesen.

Über VJBOD kann ein Qnap-NAS mit bis zu acht externen NAS-Systemen gekoppelt werden. Besonders in 10-GbE-/40-GbE-Netzwerken und aktiver Portbündelung (Link Aggregation) lassen sich dabei hohe Geschwindigkeiten erzielen.

„Big Data schreit geradezu nach Möglichkeiten zur Speichererweiterung. Mit VJBOD sind sämtliche verfügbare Ressourcen verschiedener QNAP NAS nun bequem und optimal nutzbar“, erklärt Mathias Fürlinger, Business Development Bereichsleiter DACH von Qnap.

Verfügbarkeit und Modelle

Das QTS-Firmware-Upgrade auf Version 4.2.2 ist ab sofort verfügbar. Virtual JBOD lässt sich dann im Speichermanager über den VJOBD-Assistenten einrichten.

Unterstützt werden derzeit die NAS-Modelle TDS-16489U, TVS-x82, TVS-ECx80U-SAS, SS-x79U-SAS, TVS-871T, TVS-x71U, TVS-x71, TS-563, TVS-x63, TS-x53U, TS-x53S Pro, TS-x53A, TBS-453A, IS-453s, TS-451U, TS-x51+, TS-x51, HS-251+ und TS-x51A. Externe NAS müssen Speicherpools und iSCSI-LUN-Dienste beherrschen und mindestens QTS 4.2.1 nutzen.

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