Retrospect Backup 16 und Retrospect Management Console

Retrospect frischt Lösungsangebot auf

| Redakteur: Tina Billo

Die Überwachung und das Management kompletter Sicherungsinfrastrukturen sollen sich mit Retrospect Backup 16 inklusive der in diesem Zuge eingeführten Retrospect Management Console noch einfacher gestalten.
Die Überwachung und das Management kompletter Sicherungsinfrastrukturen sollen sich mit Retrospect Backup 16 inklusive der in diesem Zuge eingeführten Retrospect Management Console noch einfacher gestalten. (Bild: Retrospect)

Retrospect erweiterte seine Backup- und Restore-Software um neue Funktionen, die vor allem auf die Remote-Verwaltung von Backup-Infrastrukturen abzielen. Zudem bietet der Hersteller mit Retrospect Management Console einen neuen webbasierten Dienst und mit Retrospect Virtual 2019 eine neue Version seiner Sicherungslösung für virtualisierte Umgebungen an.

Mit dem Update der Sicherungs- und Wiederherstellungssoftware führt der Hersteller zeitgleich den Retrospect-Management-Console-Service ein, der eine zentrale Überwachung der gesamten Backup-Infrastruktur von jedem beliebigen Standort aus ermöglicht. Neu hinzugekommen sind zudem das Feature „Storage Groups“ sowie Tools, mit denen sich Retrospect-Clients schneller einsetzen und aktualisieren lassen.

Zusammengenommen stehe kleineren und mittelständischen Unternehmen sowie MSPs – der Klientel des Herstellers – somit ein breiteres Spektrum an Funktionen und Werkzeugen zum Schutz ihrer gesamten physischen und virtuellen Umgebungen zur Verfügung. Angefangen von Servern und Endgeräten, die unter Windows, Mac und Linux laufen, bis hin zu Betriebssystemen, Anwendungen und E-Mail-Diensten.

Verkürzte Sicherungsfenster

Mit der Erstellung einer Storage Group lassen sich Backups parallel an zentralen Zielen – auf denselben Festplatten oder in der Cloud – ausführen. Die verteilte Sicherung führe dazu, dass sich eine gesamte Backup-Umgebung um das Sechzehnfache schneller schützen lasse, so Retrospect. Dabei würden die gewohnten für die Sicherung, Wiederherstellung, Erstellung und Katalogisierung von Daten verwendeten Workflows unterstützt.

Einfach einsetz- und aktualisierbar

Mit Retrospect Backup 16 verfügen IT-Administratoren und MSPs über bessere Tools zur automatischen Verteilung und Aktualisierung der Software. So lässt sich festlegen, welche Retrospect-Clients stets auf dem neuesten Stand gehalten werden beziehungsweise von Updates ausgenommen werden sollen. Die Software lässt sich zudem mit Softwareverteilungstools von Drittanbietern wie Desktop Central und Munki nutzen und in deren Workflows einbinden.

Des Weiteren ist Retrospect Backup 16 für Microsoft Windows Server 2019, SQL Server 2019 (CTP 2) und Exchange Server 2019 sowie die von MCT, IONOS und Orange Cloud for Business bereitgestellten Cloud-Speicher zertifiziert.

Zentrales Management

Bei der neuen Retrospect Management Console handelt es sich um einen webbasierenden, gehosteten Dienst, der IT-Verantwortlichen in Unternehmen und MSPs das standortunabhängige Monitoring und Management ihrer verteilten Backup-Infrastrukturen erleichtern soll. Bis zu 100 Retrospect-Instanzen lassen sich nach Aussage des Herstellers derzeit zentral von einem Rechner oder einem mobilen Gerät aus überwachen und verwalten. Für Sicherheit sorge, dass Daten stets verschlüsselt übertragen und gespeichert würden.

Das Dashboard der Remote Management Console.
Das Dashboard der Remote Management Console. (Bild: Retrospect)

Mit den kostenfreien Basisfunktionen der Remote Management Console lässt sich die komplette Backup-Umgebung eines Unternehmens oder von Kunden in Echtzeit überwachen. Unter anderem lassen sich Informationen zu laufenden Sicherungen und aktiven Prozessen einsehen sowie Prognosen zu der voraussichtlichen Speichernutzung abrufen.

Ein optional gegen Aufpreis erhältliches Add-on erweitert die Möglichkeiten um Analysefunktionen, eine umfassendere Benutzerverwaltung und Features, mit denen sich Backup-Konfigurationen granular für einzelne Instanzen festlegen lassen.

Retrospect Virtual 2019

Mit Retrospect Virtual 2019 lassen sich mit VMware oder Hyper-V virtualisierte Umgebungen sowie Office-365-Konten über eine einzige Konsole schützen. Die Lösung ist für das Zusammenspiel mit einem breiten Spektrum an Plattformen zertifiziert, darunter VMware vCenter/ESXi 6.7, Hyper-V 2019, Windows Server 2019 und Exchange 2019.

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Verfügbarkeit

Retrospect-Kunden mit einem laufenden Support- und Wartungsvertrag können jederzeit kostenfrei auf die neue Version wechseln. Das Update lässt sich auf der Webseite des Herstellers herunterladen.

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