Kommentar von Kurt Gerecke, Certified Storage Consultant bei IBM

Richtig archivieren mit dem IBM Information Archive

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Technischer Aufbau

Die Rechnerknoten (GPFS-Knoten) bestehen aus einem IBM-System-x-Server mit zwei Quadcore-Prozessoren, 24 Gigabyte Memory und einem Linux-Betriebssystem. Bis zu drei Knoten können innerhalb eines Clusters konfiguriert werden.

Für das Management des Systems wird ein IBM System x mit einem Quadcore-Prozessor und vier Gigabyte Memory verwendet.

Die Plattenarrays bestehen aus Ein-Terabyte-SATA-Platten und werden mit RAID 6 an doppelt redundanten Active/Active-Plattensteuereinheiten betrieben. Jede Steuereinheit ist mit zwei Gigabyte Cache ausgestattet und bietet bis zu 2 x 4 Gbit FC-Ports für die Serveranbindung und bis zu 2 x 4 Gbit FC-Ports für die Remote-Spiegelung.

Die Rechnerknoten und die Plattensteuereinheiten sind durch ein 8-Gbit-FC-SAN auf Basis von 24-Port-Switchen miteinander verbunden, wobei der Betrieb am Anfang auf Basis von 4 Gbit läuft. Jeder Plattencontroller hat Zugriff auf jeden GPFS-Knoten und umgekehrt.

Die Maximalkonfiguration besteht aus zwei Gehäuseeinheiten und bildet eine Bruttokapazität von 304 Terabyte ab. Davon sind 209 Terabyte nutzbar. Im ersten Rack beträgt die Plattenkapazität bis zu 112 Terabyte brutto (77 Terabyte nutzbar). Im zweiten Rack können bis zu 2 x 96 Terabyte brutto (2 x 66 Terabyte nutzbar) dazukonfiguriert werden.

Der Anschluss von Tape-Laufwerken und Tape Libraries wird voll unterstützt. Damit kann eine IIA-Lösung zusammen mit Tape Libraries als Hybridlösung viele Petabytes an Archivierungsdaten aufnehmen. Die Plattenkapazität der IIA dient in einer solchen Hybridlösung als Cache für die Daten und Objekte, auf die noch häufig Zugriffe erfolgen. Lässt die Zugriffshäufigkeit nach, werden die Daten in die Tape Library verlagert und auf kostengünstigen Kassetten abgespeichert, die keinen Strom benötigen.

Fazit

Die neue Architektur des IBM Information Archive bietet zukünftig skalierbare Erweiterungsmöglichkeiten, indem das System mit zusätzlichen Rechnerknoten und zusätzlicher Plattenkapazität erweitert werden kann. Das System bietet im Archivierungsbereich die erste „Scale Out Grid“-Architektur, das in Verbindung mit Tape riesige Datenmengen aufnehmen kann und dem sprunghaften Datenwachstum im Archivierungsumfeld Rechnung trägt.

50 Jahre Speichertechnik im Überblick

Kurt Gerecke hat die Speichergeschichte der IBM in einem reich illustrierten Kompendium zusammengetragen. Hier erhalten Sie Informationen, wie Sie sich gratis ein Exemplar sichern können!

(ID:2047801)