Produktivitätsturbo Filesharing und Sync

Santander geht mit Ctera in die Cloud

| Redakteur: Tina Billo

Mit dem Einsatz der Ctera EFFS-Plattform, kann die Santander Bank nun intern cloudbasierte Dateidienste anbieten.
Mit dem Einsatz der Ctera EFFS-Plattform, kann die Santander Bank nun intern cloudbasierte Dateidienste anbieten. (Bild: Mike Mozart/flickr / CC0)

Die Santander Bank suchte nach einer Lösung, um der Forderung ihrer Mitarbeiter nach einem einfachen orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf ihre Dateien nachzukommen. Die Wahl fiel auf die Enterprise Filesharing und Synchronisierungslösung von Ctera Networks.

Unternehmen, deren Geschäft auf dem Umgang mit hochsensiblen Daten beruht, stellen naturgemäß höhere Anforderungen an die Sicherheit der bei ihnen zum Einsatz kommenden IT. Dies gilt insbesondere dann, wenn es um die grenzübergreifende Bereitstellung von Informationen geht, wie beispielsweise bei Enterprise Filesharing- and Sync- (EFFS) Lösungen der Fall.

Die Nutzung von Public-Cloud-Infrastrukuren ist für sie hierbei meist nicht die erste Wahl. Zu stark seien die Bedenken, dass intern vorgegebene Datenschutz- und Compliance-Richtlinen von den Providern nicht vollständig abgedeckt werden könnten, bestätigt Jim Crook, Director of Marketing bei Ctera Networks.

Aus seiner Sicht präferieren im Bank-, Versicherungs- oder Gesundheitswesen tätige Firmen daher Private Cloud-Lösungen. So auch die 1857 gegründete zu den weltweit größten Banken zählende international tätige Santander Gruppe, die mit der EFFS-Lösung von Ctera arbeitet.

Umfassende Evaluierung

Wenngleich die organisatorischen Voraussetzungen für den Einsatz einer cloudbasierten Lösung bei Santander bereits 2011 gegeben waren, brauchte es bis zur endgültigen Entscheidung. "Uns war schon damals klar, dass wir unseren Mitarbeitern eine Lösung anbieten müssen, mit der sie über jedes von ihnen genutzte Gerät sowie von jedem Standort aus schnell und zuverlässig auf ihre Dateien zugreifen, diese automatisch synchronisieren und per Freigabe teilen können", erläutert Pablo Ruiz Correa, Innovation Technology und Operations (T&O) Director der Santander Gruppe. "Dennoch hieß es auf den Prüfstand zu stellen, ob diese unsere an die Vertraulichkeit und Absicherung von Daten gestellten strengen Maßstäbe erfüllt."

Dementsprechend akribisch gestaltete sich der Auswahlprozess, bei dem die Produkte der in Frage kommenden Cloud-Storage-Anbieter eingehend unter die Lupe genommen wurden. Zu den Grundanforderungen zählte, dass sie ein hohes Sicherheitsniveau aufweisen, sich auf jeder beliebigen Hardware in einer objektbasierten Speicherinfrastruktur einsetzen lassen und die Gesamtbetriebskosten gegenüber der bestehenden File-Service-Lösung niedriger ausfallen. Des Weiteren sollten sich Backup-Dienste für tausende im Unternehmen genutzte Laptops und Desktop-Rechner bereitstellen lassen.

Top-Priorität Sicherheit

Den höchsten Stellenwert legte die Santander Bank bei ihrem breitgefächerten Anforderungskatalog jedoch darauf, dass die künftige EFFS-Lösung die anlegten Sicherheitsanforderungen für den Betrieb in den hauseigenen Rechenzentren erfüllt. Vollständige Skalierbarkeit sowie ein breiter Funktionsumfang im Hinblick auf den Schutz der Daten spielten dabei eine wichtige Rolle. So sollten sich Zugriffsrechte festlegen und zu Prüfbarkeitszwecken Sicherheitskontrollen durchführen lassen können, sowie Funktionen zur Datenverschlüsselung mit privaten Kodierungen oder Dateiversionierung bereitstehen.

Zu den weiteren geforderten Leistungsmerkmalen gehörte, dass sich dank Deduplizierung, Komprimierung und inkrementeller Datenübertragung eine optimale Bandbreiten- und Speichereffizienz erzielen lässt.

Wandel zum internen Anbieter von File-Diensten

Mit der Entscheidung für Ctera EFFS betreibt Santander heute eine sichere, private Cloud-Lösung, bei der die bereitgestellten Services und Kontrollen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Die Plattform ließ sich nahtlos in die in den Rechenzentren der Bank bestehende Speicherinfrastruktur einbinden und mit den Domänenservices integrieren, so dass die Authentifizierung einfach über AD-Server und große AD-Forests erfolgen kann. Cteras White-Labeling-Funktion hat es dem Finanzdienstleister darüber hinaus ermöglicht, ein vollständig funktionales EFSS unter der eigenen Marke bereitzustellen, um zu unterstreichen, dass die Lösung der einzige von der IT zugelassene Service für die Freigabe und Synchronisation von Dateien ist.

Da der Ctera-Agent auf den Benutzergeräten ebenfalls Backup- und Synchronisierungsfunktionen umfasst, konnte die Bank die Endpunkt-Datensicherung für Mitarbeiter-Workstations und -Laptops problemlos aktivieren. Um die WAN- und Speichernutzung zu optimieren, werden alle Dateien und Backup-Daten auf dem Quelllaufwerk komprimiert und dedupliziert, bevor sie mit der softwaredefinierten Speicherumgebung synchronisiert werden. Ergebnis ist eine effizientere Auslastung des Netzwerks. Darüber hinaus sanken die mit dem Betrieb der Infrastruktur im Rechenzentrum verbundenen Kosten, da im Gegensatz zur Nutzung von getrennten Lösungen nicht länger inkrementelle Daten anfallen.

Positives Fazit

Mit der zentralen cloudbasierten Plattform kann Santander eine IT-as-a-Service-Lösung anbieten, die sich auszahlt. Infrastruktur und Services lassen sich zu günstigeren Kosten bereitstellen und Produktivitätssteigerungen erzielen. Für die Zukunft plant Santander daher, die derzeit von über 60.000 Mitarbeitern in Spanien und Lateinamerika genutzte Plattform auf die gesamte Bankengruppe auszuweiten.

"Ctera hat es uns ermöglicht, die Art und Weise, wie Benutzer ihre Dateien synchronisieren und schützen zu verändern, ohne die mit SaaS-Angeboten in der Public Cloud üblichen Sicherheitskompromisse eingehen zu müssen", so Ruiz Carrera. „Wir sind noch produktiver und agiler geworden, gleichzeitig konnten wir die Datensicherheit und -kontrolle verbessern und Kosten einsparen."

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