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Das Cache Accelerated Sequential Layout von Nimble Storage

So werden Speicher-Workloads passgenau organisiert

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Technisch besteht der Cache aus DRAM- und Flash-Bausteinen. Um die im Cache speicherbaren Daten zu maximieren, verwendet CASL eine 4-kB-Block-Architektur, auf deren Basis sich eine sehr granulare Datenplatzierung in variabler Länge umsetzen lässt, die sich eng an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung anpasst. Gleichzeitig werden alle Blöcke komprimiert, bevor sie in den Halbleiterspeicher geschrieben werden, wodurch die Effizienz erhöht wird. Effizienzsteigernd wirkt auch, dass stets nur eine einzige Kopie der Datenblöcke zwischengespeichert wird, auf die dann alle erstellten Klone gemeinsam zugreifen.

In der Nimble-Architektur ist Flash kein eigenständiger Tier. Alle Daten liegen auf Festplatten, ihre Metadaten im Cache. Fällt ein Halbleiterspeicher aus, verschlechtert sich bis zu dessen Austausch lediglich die Cache-Beschleunigungskapazität. Das Auswechseln lässt sich bei laufendem Betrieb vornehmen, dadurch ist sichergestellt, dass alle Anwendungen unterbrechungsfrei weiterlaufen können.

Analysesoftware InfoSight und Referenzarchitektur SmartStack

Eingangs wurde bereits erwähnt, dass Nimble Storage verschiedene Speicher-Workloads in einer einzigen Lösung zusammenführt. Beispielsweise bietet das Primärspeichersystem die Möglichkeit, im Minutentakt und ohne Leistungseinbußen anwendungskonsistente und zeitnahe Snapshots zu erstellen. Da lediglich Blöcke, die seit der letzten Sicherung geändert worden sind, komprimiert und auf kostengünstige Festplatten gespeichert werden, können Snapshots viele Wochen auf dem System vorgehalten werden. Das beschleunigt Wiederherstellungsprozesse ganz wesentlich.

Durch die proaktive (und kostenlose) Analysesoftware InfoSight werden solche Wiederherstellungsprozesse aber immer seltener nötig. Über das Portal sind die bei den Unternehmen betriebenen Hybrid-Speichersysteme direkt über gesicherte Tunnel mit der Service- und Support-Zentrale verbunden.

Probleme ohne Vor-Ort-Einsatz aus der Ferne lösen

Die Aktivierung erfolgt aber nur bei ausdrücklichem Wunsch. Durch die direkte Verbindung kann das Support-Team jederzeit auf alle für die Fehlerermittlung und Lösungsfindung erforderlichen Daten zugreifen, sodass sich anbahnende Probleme ohne Vor-Ort-Einsatz aus der Ferne gelöst werden können. Für die normalen Anwender sind diese Vorgänge vollkommen unsichtbar, sie merken nicht, wie eine sich abzeichnende Konfliktsituation geräuschlos im Vorfeld bereinigt wurde, sondern freuen sich über die störungsfrei laufenden Anwendungen.

Für Systemarchitekten und Systemmanager bietet dieses Storage-System mit „SmartStack“ genannten Referenzarchitekturen die Möglichkeit der Komplexitätsreduktion. Mittlerweile gibt es eine konvergierte Infrastruktur aus Flash-optimierten Speicher-Arrays von Nimble, dem Cisco Unified Computing System, Oracle Linux und Oracle VM als SmartStack.

Ebenso als SmartStack verfügbar sind 500-Nutzer-Bausteine für die Entwicklung einer konvergierten Infrastruktur für Microsoft Exchange, SharePoint und SQL-Server auf der Basis von Cisco UCS und vSphere. „Unsere Kunden sind ständig dabei, die IT-Komplexität dadurch zu vermindern, dass sie flexibel skalierende Lösungen einführen, die sich an steigende Geschäftsanforderungen anpassen. Die Bereitstellung einer vorvalidierten Struktur, die die Speicherplanung und die damit verbundene Architektur darstellt, ist unentbehrlich für eine erfolgreiche Inbetriebnahme“, mit diesen Worten weist Sanjay Katyal, Vice President Global Alliances bei VMware, auf den hohen Stellenwert von Referenzarchitekturen hin.

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