Softwaredefinierte Plattformen

Speicherarchitekturen für die digitale Transformation

| Autor / Redakteur: Alfons Michels / Tina Billo

Der digitale Wandel fordert neue Strategien hinsichtlich des Umgangs mit Daten. Softwaredefinierte Plattformen schaffen die Basis für deren Speicherung, Verbreitung und Verwaltung und stellen den permanenten Zugriff sowie schnelle Antwortzeiten sicher.
Der digitale Wandel fordert neue Strategien hinsichtlich des Umgangs mit Daten. Softwaredefinierte Plattformen schaffen die Basis für deren Speicherung, Verbreitung und Verwaltung und stellen den permanenten Zugriff sowie schnelle Antwortzeiten sicher. (Bild: gemeinfrei PIRO4D / Pixabay / CC0)

On-Premise, Cloud, Hyperkonvergenz – die Evolution der IT-Technologien verläuft rasant. Diese Vielfalt der unterschiedlichen Ansätze verlangt IT-Verantwortlichen kluge, zukunftsweisende Entscheidungen ab, um die digitale Transformation voran zu treiben. Eine Software-Schicht zwischen Storage und Server bietet die Agilität, um Speicherinfrastrukturen für heute und morgen zu schaffen.

Unabhängig von Technologiediskussionen soll eine Storage-Lösung zunächst aktuelle Probleme lösen. Gleichzeitig ist jedoch eine zukunftsweisende Ausrichtung gefordert, um Investitionen zu sichern und zu rechtfertigen. Software-Defined Storage (SDS), ehemals eher Storage-Virtualisierung genannt, kann die Voraussetzungen dafür schaffen.

Allerdings schmücken sich viele Lösungen mit diesem Etikett, deshalb lohnt sich ein genauerer Blick an die Anforderungen einer SDS-Lösung. Folgende Grundvoraussetzungen sollten dabei erfüllt werden:

  • Hardware-Unabhängigkeit: Eine SDS-Lösung agiert auf der Basis von Standardkomponenten unabhängig vom Hersteller.
  • Skalierbarkeit: Die Software unterstützt vertikale und horizontale Wachstumspfade.
  • Konnektivität: Unterschiedliche Anbindungsmöglichkeiten in Richtung Speicher und Host werden unterstützt.
  • Migration: Sowohl der Wechsel zwischen Architekturen als auch die Datenmigration innerhalb einer Architektur sind möglich.
  • peicherdienste: State-of-the-Art-Funktionen zum Sicherstellen der Verfügbarkeit und für ausreichend schnellen Datenzugriff müssen geboten werden.

Architekturübergreifende Software

Wettbewerb besteht insbesondere zwischen den heute gebräuchlichen Speicherarchitekturen. Eine ausgereifte SDS-Plattform sollte hier Barrieren zwischen unterschiedlichen Ansätzen überwinden können, um bei sich verändernden Anforderungen etwaige Investitionssackgassen zu vermeiden und vorhandene Speicherressourcen optimal zu nutzen. Im Idealfall unterstützt eine SDS-Plattform diverse Architektoniken:

  • Traditionellen SAN-Speicher
  • Converged/Server-SAN
  • Hyperconverged
  • Cloud
  • Hybridconverged

Letzteres ist eine Mischung der vier zuvor genannten Architekturen, die von Datacore mit seiner SDS-Plattform unterstützt wird und als Erweiterung der hyperkonvergenten Architektur gesehen werden kann. Dabei können zusätzliche externe Hosts auf die Storage-Ressourcen eines hyperkonvergenten Systems zugreifen. Ebenfalls kann die Speicherkapazität bei Bedarf um SAN-Komponenten ergänzt werden.

Dadurch erhalten Anwender die Flexibilität, je nach Anforderung, entweder mit vorhandenen Ressourcen oder Zusatzanschaffungen Erweiterungen an den Systemen vorzunehmen. Applikationen wird so der optimale Speicherplatz in puncto Performance und Ausfallsicherheit zur Verfügung gestellt. Zudem lässt sich alles über eine zentrale Oberfläche verwalten.

Um eine unternehmensweite Lösung zu schaffen, sollten das Rechenzentrum am Hauptstandort, Außenstellen und Zweigstellen ebenso integriert werden wie Disaster-Recovery-Standorte. Die SDS-Plattform sollte dafür umfassende Speicherdienste für Ausfallsicherheit, Performance, Load Balancing, Zentralisierung und Automatisierung unterstützen.

Umfassende Speicherdienste

SDS-Plattformen integrieren heute zahlreiche Leistungsmerkmale für die effiziente und intelligente Datenhaltung, die sich Speicherklassen- sowie Geräte-übergreifend nutzen lassen. Administrativ aufwändige Prozesse rund um die Sicherung, den Schutz, die Migration oder Verfügbarkeit von Daten können so automatisiert und zentral gesteuert werden. Da die hierfür nötigen Leistungsmerkmale integraler Bestandteil einer ausgereiften SDS-Lösung sind, müssen Unternehmen deutlich weniger in speziell auf die Sicherung und Wiederherstellung ausgelegte Produkte investieren.

Neben den Verwaltungsdiensten zur Effizienzsteigerung, wie etwa das elementare Storage-Pooling, Dienste für die Datenmigration oder Thin Provisioning, sollen die Speicher-Services in erster Linie Verfügbarkeit und Performance der Applikationen gewährleisten beziehungsweise verbessern. Zum ersteren gehören Dienste wie transparenter Autofailover für Hochverfügbarkeit, asynchrone Remote-Replikation als Notfallsicherung sowie Snapshots und kontinuierliche Datensicherung für die punktgenaue Wiederherstellung im Recovery-Fall.

Die Datacore-Plattform

Hierzu bietet Datacore eine SDS-Lösung, die alle vorgenannten Voraussetzungen erfüllt. In Sachen Performance nutzt die SDS-Plattform Hochgeschwindigkeits-Caching, optionalen Einsatz von Flash und ein bis zu 15-stufiges Auto-Tiering (Speicherklassen).

Die SDS-Plattform Datacors Sansymphony sorgt für die nötige Flexibilität und Agilität, um die digitale Transformation voran zu treiben.
Die SDS-Plattform Datacors Sansymphony sorgt für die nötige Flexibilität und Agilität, um die digitale Transformation voran zu treiben. (Bild: Datacore)

Zudem bietet Datacore mit seiner parallelen I/O-Verarbeitung, die in den heute gängigen Mehrkernprozessoren die Rechenleistung besser ausnutzt, einen patentierten Anwendungsbeschleuniger. Vor allem lastenintensive Datenverarbeitungsprozesse, Datenbanken und Analysen profitieren von einer Performance-Vervielfachung.

* Alfons Michels ist Senior Product Marketing Manager bei Datacore

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