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DS720+, DS420+ und SSDs Synology startet Produktoffensive

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Mit zwei neuen NAS-Modellen und dem erstmaligen Angebot verschiedener SSDs hat der Storage-Spezialist Synology sein Produktportfolio ausgebaut.

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Kompakte Speichersysteme und SSDs: aktuelle Neuheiten von Synology.
Kompakte Speichersysteme und SSDs: aktuelle Neuheiten von Synology.
(Bild: Synology)

Die DiskStation DS420+ von Synology verfügt über vier Einschübe für 2,5- oder 3,5-Zoll-SATA-Festplatten oder -SSDs. Synology gibt die maximal mögliche Speicherkapazität mit 64 Terabyte an. Zusätzlich sind zwei M.2-NVMe-SSD-Steckplätze an Bord, die sich für Caching und damit der Beschleunigung von Lese- und Schreibvorgängen nutzen lassen.

Für die Rechenleistung sorgt ein Intel Celeron J4025 mit zwei Kernen und bis zu 2,9 Gigahertz Taktfrequenz. 2 Gigabyte DDR4-RAM sind standardmäßig als Hauptspeicher an Bord und lassen sich bei Bedarf auf bis zu 6 Gigabyte ausbauen. An Schnittstellen sind zweimal Gigabit-Ethernet und zwei USB-3.0-Ports an Bord.

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Kompaktes Speichersystem

Das Schwestermodell DiskStation DS720+ entspricht im Wesentlichen der DS420+, verfügt aber nur über zwei Bays. Zudem kommt mit dem Intel Celeron J4125 mit 2,7 Gigahertz Taktfrequenz ein minimal schwächerer Prozessor zum Einsatz. Darüber hinaus bringt die DS420+ zusätzlich eine eSATA-Schnittstelle mit.

Beide Systeme unterstützen unter anderem BTRFS oder EXT4 als Dateisystem. Die Geräte sind für den Einsatz im privaten Umfeld oder kleinen Unternehmen konzipiert. Synology gewährt auf die beiden Modelle jeweils drei Jahre Garantie, die sich optional auf fünf Jahre erweitern lässt. Sie sind ab sofort im Handel verfügbar und kosten ohne Festplatten rund 435 (DS420+) beziehungsweise 385 Euro (DS720+) zuzüglich Mehrwertsteuer.

SSD für alle Zwecke

Zusätzlich zu den NAS-Systemen stellte Synology erstmals auch eigene SSDs vor: Die SAT5200-Serie im 2,5-Zoll-SATA-Format erreicht bis zu 98.000 IOPS im 4K-Random-Lese- und 67.000 IOPS im Schreibbetrieb. Ein Schutz vor Stromausfall sorgt für Datensicherheit. Die Flash-Speicher sind gemäß JESD219A-Enterprise-Workload mit 1,3 DWPD („Drive Writes Per Day“) bewertet und für gemischte Einsatzszenarien vorgesehen.

Synology bietet die SSDs in Varianten mit 480, 960 und 1.920 Gigabyte Speicherplatz an. Die Preise liegen bei 160, 290 beziehungsweise 520 Euro, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer und inklusive fünf Jahren eingeschränkter Garantie.

Flotte NVMe-SSDs

Ebenfalls neu sind die beiden Modelle SNV3400 und SNV3500. Bei der SNV3400 handelt es sich um eine NVMe-SSD im M.2-2280-Formfaktor, während die SNV3500 das M.2-22110-Format nutzt. Beide Flash-Speicher sind per PCIe 3.0 x4 angebunden. Sie erreichen laut Synology bis zu 205.000 IOPS im zufälligen Lese- und 40.000 IOPS im entsprechenden Schreibmodus. Die DWPD gibt der Hersteller mit 0,68 an. Die SNV3500 verfügt im Gegensatz zum Schwestermodell zusätzlich über Schutzmaßnahmen gegen Stromausfälle.

Beide Varianten sind ab sofort mit 400 Gigabyte Speicherkapazität und fünf Jahren eingeschränkter Garantie verfügbar. Sie kosten 130 beziehungsweise 150 Euro zuzüglich Mehrsteuer.

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