BizNAS – Netzwerkspeicher für kleine und mittelgroße Unternehmen

Tandberg Data aktualisiert NAS-Produktlinie

| Redakteur: Nico Litzel

Mit den BizNAS-Geräten konzentriert sich Tandberg Data auf die Bedürfnisse von Unternehmen. Auf oftmals überflüssige Funktionen, wie sie häufig bei Consumer-Geräten zu finden sind, hat der Hersteller verzichtet.
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Mit den BizNAS-Geräten konzentriert sich Tandberg Data auf die Bedürfnisse von Unternehmen. Auf oftmals überflüssige Funktionen, wie sie häufig bei Consumer-Geräten zu finden sind, hat der Hersteller verzichtet. (Bild: Tandberg Data)

Tandberg Data hat das Angebot an für den Einsatz in kleinen und mittelgroßen konzipierten NAS-Geräten überarbeitet und dieses gleichzeitig umbenannt: Aus DPS2000 wird BizNAS.

Die BizNAS-Geräte bietet Tandberg Data wie bereits die DPS2000-Vorgängermodelle sowohl in einer Desktop- als auch in einer Rackmount-Version an. Die NAS-Speicher sind nach Angaben des Herstellers einfach und robust gehalten und verfügen über zahlreiche unternehmensrelevante Funktionen wie beispielsweise eine iSCSI-Unterstützung oder ein Bare-Metal Recovery.

Im Gespräch mit Storage-Insider.de erklärt Gordon Huffstutler, Manager Product Strategy bei Tandberg Data, dass man bei der Entwicklung der BizNAS-Speicher bewusst auf die vielen zumeist überflüssigen Features verzichtet habe, wie beispielsweise einen iTunes-Server. Diese Funktionen werden für gewöhnlich von Privatanwendern mehr oder weniger genutzt, von Unternehmen aber nicht gebraucht.

Stattdessen, so Huffstutler weiter, habe Tandberg Data die BizNAS-Speicher mit Funktionen ausgestattet, die die Geräte für den Einsatz in Unternehmen prädestinierten. So unterstützen die Geräte einen vollständigen Bare-Metal Restore. Sollte ein BizNAS-Speicher ausfallen, so lassen sich die die Betriebssystem- und Konfigurationseinstellungen auf einem Austauschgerät wiederherstellen. Stichwort Austauschgerät: Auf alle Geräte bietet Tandberg Data eine Vorab-Austauschgarantie von zwei Jahren. Diese kann optional auch verlängert werden.

Nahtlose Sicherung auf RDX-Medien

Ein Alleinstellungsmerkmal ist, dass die Geräte mit der RDX-Wechselfestplattentechnik des Herstellers zusammenarbeiten. Anwender können RDX-Wechsellaufwerke an die BizNAS-Speicher anschließen und Daten nahtlos für eine Offline- oder oder Offsite-Desastersicherung auf RDX-Medien speichern. Über die BizNAS-Software können Administratoren zudem Mitarbeiterkonten über das Cloud-Angebot von Dropbox zentral absichern und archivieren.

Die NAS-Geräte verfügen darüber hinaus über eine Sychronisierungsfunktion, mit der automatisch alle Daten aus der Dropbox auf einen BizNAS-Datenträger oder ein angeschlossenes RDX-Wechselmedium kopiert werden. Eine Echtzeitprotokollierung ermöglicht IT-Managern hier die Überwachung und Kontrolle von Dropbox-Logins und anderen Events.

Sowohl die Desktop- als auch die Rackmount-Version bieten Platz für bis zu vier SATA-Disks und stellen damit maximal 16 Terabyte zur Verfügung. Unter der Haube verrichtet ein Intel-Dual-Core Prozessor des Typs D525 seinen Dienst, der mit 1,8 Gigahertz getaktet ist. Ab Werk verfügen die NAS-Speicher über zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, der sich bei Bedarf auf vier Gigabyte erweitern lässt. Zur Netzwerkanbindung bieten die Geräte zwei Gigabit-Ports. Externe Geräte lassen sich über einen rückwärtigen eSATA-Port sowie mehrere USB-2.0-Schnittstellen auf der Vorder- und Rückseite anschließen.

Kernstück der BizNAS-Speicher ist ein offenes, auf Debian Linux basierendes Betriebssystems, das Systemintegratoren und Linux-Enthusiasten modifizieren können. Die Benutzeroberfläche ist Tandberg Data zufolge besonders leicht und intuitiv zu bedienen und grenzt sich auch hier von Consumer-Geräten ab: Die BizNAS-Geräte verfügen bewusst über keine Wizards, die häufig zeitraubend sind und professionellen Anwendern leicht auf die Nerven gehen können. Stattdessen erhalten professionelle Anwender Hinweise, etwa wenn kein Administratorpasswort gesetzt ist.

Diskless oder mit acht Terabyte ab Werk

Tandberg Data bietet die Desktop-Version sowie die 1U-Rackmount-Version sowohl ohne Disks an (BizNAS D400 und R400) als auch mit acht Gigabyte Kapazität (BizNAS D408 und R408). Tandberg Data bestückt die NAS-Speicher mit „Red“-Festplatten von Western Digital.

Die Geräte können Unternehmensangaben zufolge ab sofort vorbestellt werden und sollen ab Ende April dann ausgeliefert werden. Der Einstiegspreis für die BizNAS-Speicher ohne Disks liegt bei 539 Euro. Weitere Informationen zur neuen BizNAS-Reihe stellt Tandberg Data im Web zur Verfügung.

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