Wenn Windows externe Festplatten, SD-Karten oder USB-Sticks nicht richtig erkennt, helfen verschiedene Lösungen. Wir zeigen in diesem Beitrag die wichtigsten Tipps dazu, und wie nicht funktionierende Laufwerke wieder angebunden werden können.
Was tun, wenn Windows USB-Platten, -Sticks oder SD-Karten nicht erkennt? Wir geben Tipps.
(Bild: Holger - stock.adobe.com)
Generell unterscheidet Windows nicht zwischen den verschiedenen externen Laufwerken, die an Computer angeschlossen werden können. Externe Festplatten, SD-Karten oder USB-Sticks sind externe Laufwerke, und es gibt verschiedene Gründe, warum diese nicht ordnungsgemäß funktionieren. Wir geben in diesem Beitrag einige Tipps, wie sich Verbindungsprobleme schnell lösen lassen. Die Ansätze unterscheiden sich dabei etwas.
Generell helfen bei der Fehlersuche immer zwei Dinge: Zunächst sollten mehrere USB-Ports getestet werden, um sicherzustellen, dass nicht der Port das Problem ist. Außerdem sollte der externe Speicher an mehreren Computern getestet werden, um den Fehler einzugrenzen. Durch das Testen mehrerer Ports an mehreren PCs lässt sich ein Fehler oft genauer identifizieren.
Kommen Kabel zum Einsatz, kann ein Austauschen des Kabels sinnvoll sein, denn nicht alle USB-Kabel sind auch für externe Festplatten geeignet. Das hilft bei USB-Sticks und SD-Karten natürlich nicht, aber zumindest bei externen Festplatten.
Ab und an kann es sogar helfen, Windows neu zu starten, während das externe Laufwerk verbunden bleibt.
Externe Festplatten werden von Windows nicht erkannt – das hilft!
Erkennt Windows eine angeschlossene externe Festplatte nicht, liegt es meistens an einem von zwei Umständen:
1. Das Laufwerk erhält nicht genügend Energie, oder
Zunächst sollte immer zuerst überprüft werden, ob die Festplatte mit Energie versorgt ist. Teilweise haben nicht alle USB-Anschlüsse an einem Computer ausreichend Energie zur Verfügung. An LEDs am Laufwerk sollte das zu erkennen sein.
Reicht die Energie eines Ports nicht aus, testen Sie einen anderen, oder testen Sie, ob das Laufwerk an einem anderen Computer funktioniert. Hier sehen Sie dann auch gleich, wie die LEDs leuchten müssen, wenn genügend Energie vorhanden ist.
Windows kennt nicht alle Dateisysteme: Wenn ein Laufwerk an mehreren Computern nicht erkannt wird, kann es daran liegen, dass Windows das Dateisystem nicht kennt oder das Dateisystem sogar beschädigt ist. In diesem Fall hilft eine Formatierung. Allerdings gehen dann die Daten auf dem externen Datenträger verloren.
Ein Blick in die Datenträgerverwaltung und die Befehlszeile
Wenn ein Laufwerk verbunden ist, aber im Explorer nicht erscheint, hilft ein Blick in die Datenträgerverwaltung. Diese startet mit „diskmgmt.msc“. Erscheint das Laufwerk hier, erkennt Windows die Hardware, kann das Dateisystem aber nicht anbinden.
Das gilt für externe Festplatten, SD-Karten und USB-Sticks gleichermaßen. In der Datenträgerverwaltung lassen sich über das Kontextmenü des Datenträgers die Eigenschaften aufrufen. Auf der Registerkarte „Tools“ kann mit „Prüfen“ ein Test des Laufwerks gestartet werden. Mit „Laufwerk scannen und reparieren“ können Probleme mit dem Dateisystem unter Umständen behoben oder Fehler genauer eingegrenzt werden.
Wenn das Laufwerk noch keine Daten enthält, ist es unter Umständen noch nicht partitioniert. Der Partitionierungsstil lässt sich in der Datenträgerverwaltung über das Kontextmenü des Laufwerks auf der linken Seite in der Datenträgerverwaltung festlegen. Nach der Formatierung sollte das Laufwerk funktionieren.
Über das Kontextmenü der Partitionen eines Laufwerks auf der rechten Seite der Datenträgerverwaltung kann außerdem die Zuweisung eines Laufwerksbuchstabens erfolgen. Teilweise hat Windows keinen Buchstaben zugeordnet, sodass das Laufwerk nicht im Explorer erscheint. Das Ändern eines zugewiesenen Laufwerkbuchstabens kann ebenfalls Probleme beheben, wenn es zum Beispiel zu Konflikten kommt.
In der Befehlszeile lassen sich Laufwerke oft reparieren, wenn Windows zwar den Laufwerksbuchstaben zugewiesen hat, aber die Daten nicht lesen kann. Das funktioniert bei SD-Karten und USB-Sticks genauso wie bei externen Festplatten. Mit dem folgenden Befehl startet die Reparatur in der Eingabeaufforderung:
chkdsk <Laufwerksbuchstabe>: /f
Dazu muss die Eingabeaufforderung über das Kontextmenü mit Administratorrechten gestartet werden. Der Befehl funktioniert auch im Windows-Terminal und in der PowerShell.
Stand: 08.12.2025
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Das hilft bei Verbindungsproblemen von SD-Karten
Bei SD-Karten kann es passieren, dass sie falsch herum in den Schacht eingelegt sind. Das sollte als erstes überprüft werden. Kommen Adapter in Verbindung mit Micro-SD-Karten zum Einsatz, kann es sein, dass der Adapter defekt oder die Micro-SD-Karte nicht richtig im Adapter eingesteckt ist. Wenn der Anschluss über einen externen USB-Hub erfolgt, sollte überprüft werden, ob dieser richtig an den Computer angeschlossen ist, zum Beispiel über einen USB-Stick, der mit dem Hub verbunden wird. Erkennt Windows diesen, die SD-Karte aber nicht, liegt das Problem an der SD-Karte.
Bei SD-Karten kann es passieren, dass die Kontakte verschmutzt sind. Hier hilft ein Reinigen mit einem Wattestäbchen und etwas Spiritus. Die Kontakte dürfen natürlich weder beschädigt noch verschmutzt sein. Das Abziehen und erneute Verbinden hilft ebenfalls oft bei Verbindungsproblemen.
Verfügt eine SD-Karte über einen Schreibschutz, kann dieser ebenfalls Verbindungsprobleme auslösen. Schieben Sie dazu den Schreibschutz der SD-Karte auf den nicht schreibgeschützten Modus.
Manchmal haben auch die SD-Kartenleser ein Problem. Das finden Sie schnell heraus, indem Sie die SD-Karte an einem anderen PC anschließen. Funktioniert diese an dieser Stelle, ist die Karte in Ordnung. Starten Sie in diesem Fall auf dem PC mit dem Verbindungsproblem mit „devmgmt.msc“ den Gerätemanager.
Bei „USB-Controller“ sollten die Treiber für SD-Kartenlesegeräte zu finden sein. Teilweise hilft es, über das Kontextmenü das Gerät zu deaktivieren oder zu aktivieren. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn gar keine SD-Karten an dem Gerät funktionieren.
Hilft das nicht, wählen Sie im Kontextmenü „Gerät deinstallieren“ und lassen Sie es aus dem System entfernen. Wählen Sie danach im Gerätemanager „Nach geänderter Hardware“ suchen. Hilft auch das nicht, besorgen Sie sich einen aktuellen Treiber beim Hersteller. Diesen finden Sie oft über die Beschreibung sowie den Wert „Hardware-ID“ auf der Registerkarte „Details“ heraus.
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