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Speichermodul von Rambus Was ist ein Rambus In-line Memory Module (RIMM)?

Ein Rambus In-line Memory Module ist ein Speichermodul für die von der US-amerikanischen Firma Rambus entwickelte Rambus-Architektur. Die Speichermodule sind mit bis zu 16 RDRAM bestückt. RIMM kam zeitweise in Computern mit Intel-Prozessoren zum Einsatz, hat sich aber nicht durchgesetzt und wurde größtenteils von Dual-Inline-Memory-Modulen (DIMM) mit SDRAM abgelöst. Für tragbare Computer wie Laptops existierten spezielle SO-RIMMs (Small Outline Rambus In-line Memory Module).

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.(Bild:  © aga7ta - Fotolia)
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

RIMM steht für „Rambus In-line Memory Module“. Es handelt sich um ein Speichermodul für die vom US-amerikanischen Unternehmen Rambus entwickelte Rambus-Architektur. Die Speichermodule sind mit einer Art synchronem DRAM, dem Rambus Dynamic Random Access Memory (RDRAM), bestückt. Ein Modul kann bis zu 16 RDRAM aufnehmen und ist an dem für die Technik typischen Kühlblech zu erkennen.

Rambus In-line Memory Modules waren in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren von Bedeutung, konnten sich aber nicht durchsetzen. Sie wurden zeitweise in Computern mit Intel-Prozessoren und in Videokonsolen (zum Beispiel Sony Playstation oder Nintendo-Konsolen) eingesetzt. Für tragbare Computer wie Laptops gab es miniaturisierte Small Outline RIMMs (SO-RIMMs). Abgelöst wurde die Technik größtenteils von schnelleren und leistungsfähigeren Dual-In-line Memory-Modulen (DIMM) mit SDRAM (Synchronous Dynamic Random Access Memory).

Technische Merkmale eines RIMM

Die Rambus-Architektur eines RIMM setzt sich aus dem Rambus-Controller, dem Rambus-Channel und dem Rambus Dynamic Random Access Memory (RDRAM) zusammen. Der Datenbus ist 16 Bit breit. Der Adressbus hat für den Zeilen- und Spaltenzugriff getrennte Leitungen. Ein Rambus In-line Memory Module hat 184 Kontakte und ist mit bis zu 16 RDRAM bestückt. Die für tragbare Computer entwickelten SO-RIMMs sind deutlich kompakter und mit 160 Kontakten versehen.

Wie bei DDR-SDRAM lassen sich beide Signalflanken des Taktes für die Datenübertragung nutzen. Die Leiterbahnen zwischen dem Controller und den Speichermodulen müssen für die Sicherstellung synchroner Signallaufzeiten gleich lang sein, was im Leiterbahn-Layout zu berücksichtigen ist. Da die Speicherbausteine im Betrieb relativ heiß werden, sind die Rambus-In-line-Memory-Module mit den für diese Technik typischen Kühlblechen versehen. Die Kühlbleche können im normalen Betrieb Temperaturen von über 60 Grad erreichen. Nicht benutzte Speichersteckplätze werden mit passiven CRIMM (Continuity Rambus In-line Memory Module) belegt.

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