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Unbuffered Dual Inline Memory Module Was ist ein UDIMM?

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Ein Unbuffered Dual Inline Memory Module oder kurz UDIMM ist ein doppelreihiges Arbeitsspeichermodul für Computer, das ohne Zwischenspeicherung von Daten in einem Puffer auskommt. Bei den in normalen Desktop-Rechnern und Laptops eingesetzten RAM-Modulen handelt es sich in der Regel um UDIMMs. Im professionellen Umfeld und in Servern werden häufig zuverlässiger arbeitende RAM-Module in Form von RDIMMs oder LRDIMMs verbaut.

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.(Bild:  © aga7ta - Fotolia)
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

UDIMM ist das Akronym für „Unbuffered Dual Inline Memory Module“. Bei einem solchen Modul handelt es sich um eine Form eines doppelreihigen Arbeitsspeichermoduls (DIMM – Dual Inline Memory Module), das ungepuffert arbeitet. Es kommt ohne Zwischenspeicherung aus und leitet die Daten direkt, ohne Zeitanpassung oder Pufferdurchlauf an den Chipsatz eines Rechners weiter. Bei den aktuell in normalen Desktop-Rechnern und Laptops eingesetzten RAM-Modulen handelt es sich in der Regel um Unbuffered-Dual-Inline-Memory-Module. Oft werden sie einfach nur als „DIMM“ bezeichnet, obwohl es sich entsprechend ihrer Funktionsweise um UDIMMs handelt.

Abhängig vom DDR-Speichertyp (zum Beispiel DDR3-RAM oder DDR4-RAM) können die Anzahl der Kontaktpins und die Bauform der Speicherriegel variieren. Im professionellen Umfeld und in leistungsfähigen Servern werden oft zuverlässiger arbeitende RAM-Module in Form von RDIMMs oder LRDIMMs verbaut. Diese besitzen eine Art von eingebauter Fehlerkorrektur, sind etwas langsamer und teurer.

Abgrenzung zwischen Unbuffered Dual Inline Memory Module und Registered Dual Inline Module

Sowohl UDIMM als auch RDIMM sind Dual-Inline-Memory Module (doppelreihige Arbeitsspeichermodule – DIMM). Sie haben die gleiche Bauform und ein identisches Pin-Layout. RDIMM steht für „Registered Dual Inline Module“. Im Gegensatz zum Unbuffered Dual Inline Memory Module hat ein RDIMM ein Register, über das das Arbeitsspeichermodul mit dem Chipsatz eines Rechners verbunden ist. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit der Fehlerkorrektur. Die RAM-Module arbeiten zuverlässiger. Bitfehler auf den Adress- und Befehlsleitungen lassen sich erkennen und beheben.

Typischer Einsatzbereich von RDIMM-RAM ist Hauptspeicher für Server. Die RAM-Module sorgen für eine verbesserte Fehler- und Ausfallsicherheit und eine höhere Datenintegrität. Sie lassen sich in größerem Umfang skalieren, sind aber teurer in der Anschaffung und etwas langsamer. Damit sie ihre besonderen Fehlerkorrektureigenschaften zeigen, muss ein kompatibles Mainboard verwendet werden. Zudem dürfen die RDIMM-RAM-Module nicht mit UDIMMs gemischt werden.

Eine weitere Art von RAM-Modul für Hochleistungsserver ist das LRDIMM (Load-Reduced DIMM). Bei diesen Modulen ist das Register durch einen speziellen Isolationspuffer ersetzt. Dadurch reduzieren sich die Belastung und der Energiebedarf des Speicherbusses, und die maximale RAM-Kapazität steigt.

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