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Festplattengeometrie: Ring mit Daten Was ist eine Spur / ein Track?

Von Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber 2 min Lesedauer

Spur ist ein wichtiger Begriff der Festplattengeometrie. Eine Festplatte speichert Daten durch Magnetisierung der Oberfläche rotierender Scheiben (Hard Disk Drive Platter). Festplatten haben mehrere übereinander angeordnete Platters, deren Oberflächen in konzentrische Ringe, bezeichnet als Tracks (Datenspuren), aufgeteilt sind. Tracks sind in Sektoren unterteilt. Alle Spuren gleichen Durchmessers auf den verschiedenen Platters werden als ein Zylinder bezeichnet.

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.(Bild:  © aga7ta - Fotolia)
Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt.
(Bild: © aga7ta - Fotolia)

Daten auf einer Festplatte (Hard Disk Drive – HDD) werden durch die Magnetisierung der Oberfläche sich drehender Scheiben (Hard Disk Drive Platter) gespeichert. Die Oberfläche der Scheiben ist gemäß der Festplattengeometrie nach einem ganz bestimmten System organisiert. Ein wichtiges Element der Festplattengeometrie ist die Spur (im Englischen: track).

Bei einer Spur, auch als Datenspur bezeichnet, handelt es sich um einen Ring mit Daten auf der Oberfläche einer Hard Disk Drive Platters. Im Gegensatz zu einer Schallplatte oder CD besitzt ein Platter nicht nur eine einzige lange Aufzeichnungsspur pro Seite in Form einer Spirale, sondern viele Spuren in Form einzelner konzentrischer Ringe. Diese Ringe sind auf allen Magnetscheiben gleich angeordnet und von außen nach innen durchnummeriert.

Eine Festplatte kann viele hundert Spuren pro Seite einer Magnetscheibe besitzen. Die Spurdichte, angegeben in TPI (Tracks per Inch – Spuren pro Zoll), ist neben anderen Parametern wie Anzahl und Durchmesser der Platters ein Parameter zur Bestimmung der Speicherkapazität einer Festplatte.

Weitere wichtige Begriffe der Festplattengeometrie

Neben dem Track gibt es weitere wichtige Begriffe der Festplattengeometrie. Ein Track ist in kleinere Abschnitte, Sektoren genannt, unterteilt. Sektoren haben eine konstante Datenblockgröße. Früher betrug die übliche Datenblockgröße 512 Byte, heute liegt sie meist bei 4.096 Byte. Alle Spuren mit gleicher Nummer und gleichem Radius auf den übereinander angeordneten Hard Disk Drive Platters werden als ein Zylinder bezeichnet.

Die Seiten jeder Magnetscheibe haben jeweils eigene Schreib-/Leseköpfe. Die Daten auf den Magnetscheiben werden über die Festplattenelektronik und die beweglichen Schreib-/Leseköpfe angesteuert. Über die Angabe des jeweiligen Zylinders, Sektors und Schreib-/Lesekopfs lässt sich jede Stelle auf der Oberfläche einer Magnetscheibe eindeutig adressieren. Da eine Festplatte entsprechend der Anzahl an Magnetscheiben mehrere Schreib-/Leseköpfe besitzt, die synchron bewegt werden, lassen sich alle Tracks eines Zylinders gleichzeitig erreichen.

Um die genaue Festplattengeometrie muss sich das Betriebssystem eines mit der Festplatte verbundenen Computers in der Regel nicht kümmern. Die Spuren, Sektoren, Zylindern und Köpfe werden vom Festplatten-Controller und über die Festplattenelektronik verwaltet und passend angesteuert.

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