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Strategische Partnerschaft für KI- und Cloud-Infrastruktur Wasabi und Megaport entwickeln KI-fähige Neocloud-Infrastruktur

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wird Wasabi als Cloud-Object-Storage-Ebene für die Plattform Megaport Storage fungieren. Ziel sei der Aufbau einer Neocloud-Infrastruktur, die Rechenleistung, Netzwerkkapazität und Storage für KI-Workloads stärker miteinander verzahne.

Wasabi Technologies und Megaport haben eine strategische Partnerschaft zur Weiterentwicklung von Cloud- und KI-Infrastrukturen angekündigt.(Bild:  Wasabi)
Wasabi Technologies und Megaport haben eine strategische Partnerschaft zur Weiterentwicklung von Cloud- und KI-Infrastrukturen angekündigt.
(Bild: Wasabi)

Neoclouds gelten als spezialisierte Cloud-Angebote, die auf die Anforderungen von KI-Entwicklung und -Betrieb zugeschnitten sind – etwa auf Hochleistungsrechner und sichere Datenspeicherung. Für bestimmte Workloads sollen sie gegenüber klassischen Hyperscaler-Angeboten kosteneffizienter und in ihren Kosten besser planbar sein.

Object-Storage über die Megaport-Plattform

Der neue Object-Storage-Dienst soll Kunden in den unterstützten Regionen über die Megaport-Plattform zugänglich sein. Er kombiniert nach Angaben der Unternehmen den Cloud-Storage von Wasabi mit dem globalen privaten Netzwerk von Megaport, wodurch sicherer, skalierbarer Object-Storage und Hochgeschwindigkeitsverbindungen über eine gemeinsame automatisierte Oberfläche bereitgestellt werden könnten. Als Einsatzfelder nennen die Unternehmen unter anderem KI-Datenplattformen, Data Lakes, Analytik, Cloud-native Anwendungen, Medien- und Content-Repositorys sowie Cyber-Resilienz- und Backup-Szenarien.

Michael Reid, CEO von Megaport, begründet den Schritt mit der Nachfrage nach einer stärker vernetzten Infrastruktur für moderne Workloads. Durch die Kombination des Megaport-Netzwerks mit der Storage-Plattform von Wasabi erweitere man das eigene Infrastrukturportfolio um einen skalierbaren Dienst, der zu den Hochleistungstechnologien passe, auf denen aktuelle KI-Anwendungen aufbauen.

Dave Friend, CEO und Mitbegründer von Wasabi, verweist auf einen Trend zu Multi-Vendor-Architekturen: Unternehmen würden zunehmend Dienste verschiedener Anbieter kombinieren, statt sich auf einen einzelnen Cloud-Anbieter festzulegen. Storage müsse dabei planbar skalieren, weltweit performant sein und sich in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen – Anforderungen, die sowohl für KI-Datenplattformen als auch für Medien-Workflows oder Cyber-Resilienz-Strategien gälten.

Anknüpfung an Megaports GPU-Strategie

Die Partnerschaft baut nach Darstellung der Unternehmen auf Megaports Vorhaben auf, Netzwerk-, Rechen- und Storage-Dienste in einer integrierten KI-Cloud-Plattform zu bündeln. Mit der Übernahme von Latitude.sh hatte Megaport sein Portfolio bereits um GPU-gestützte Rechenleistung erweitert. Wasabi soll dieses Angebot nun um eine universelle Object-Storage-Ebene für KI-, Analytik- und Unternehmensanwendungen ergänzen, die Daten zwischen KI- und Cloud-Umgebungen verschiebbar und zugänglich machen soll.

Konkret weitet Megaport im Rahmen der Kooperation die private Hochgeschwindigkeitsanbindung auf alle 16 globalen Storage-Regionen von Wasabi aus. Kunden könnten dadurch dedizierte Verbindungen zum Object-Storage innerhalb weniger Minuten einrichten und von konstanter Netzwerkleistung sowie besser vorhersehbaren Speicherkosten profitieren.

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(Bild: Storage-Insider)

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.

Die Themen im Überblick:

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