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Status quo beim Disk-to-Disk Backup Teil 1

Welche Vorteile hat ein festplattenbasierendes Backup gegenüber Tape?

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CDP setzt einen Direktzugriff voraus

CDP ist nur für Festplatten geeignet und nicht für Bandlaufwerke, denn CDP setzt einen Direktzugriff auf die gespeicherten Daten voraus. Ein Nachteil ist dabei, abhängig von der Funktionsweise des CDP-Prozesses: Je granularer das CDP-System arbeitet, desto stärkere Auswirkungen hat das auf die Leistung des Systems und die Anwendungen. Techniken, die sich nicht ausschließlich auf Snapshots verlassen, bieten daher einen Vorteil.

Um die gewünschte Version zu finden, kann es außerdem notwendig sein, vorwärts oder rückwärts zu spulen. Eine Möglichkeit ist hier der Einsatz von CDP, um Änderungen zu verfolgen, sehr granular zu speichern und dann die Backup-Daten in verschiedene Snapshots für eine einfachere Wiederherstellung zu konvertieren.

Eine gut funktionierende CDP-Lösung bietet, abgesehen vom Datenschutz, noch weitere Vorteile, wie beispielsweise eine geringere Auswirkung auf die Anwendungen und den Server. Außerdem werden weniger Daten über das Netzwerk bewegt als bei Datei-basierenden Schutzmechanismen, da nur die veränderten Bytes gesendet werden.

Morgen in Teil zwei: Details zu Backup-Kohärenz, Deduplizierung, Disk-to-Disk-Backup in Niederlassungen und zu MAID

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