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Status quo beim Disk-to-Disk Backup Teil 1

Welche Vorteile hat ein festplattenbasierendes Backup gegenüber Tape?

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Warum braucht man Backups?

Computer und ihre Festplattenspeicher sind anfällig. Sie können durch Feuer oder andere Katastrophen zerstört oder durch einen Stromausfall beschädigt werden oder einen Datenverlust erleiden. Letzteres beispielsweise, wenn ein Anwender versehentlich eine Datei löscht oder die falsche Version abspeichert. In solchen Fällen wird ein Backup benötigt.

Replizierung und Spiegelung decken einige sehr wichtige Anforderungen der Datensicherung ab, denn wenn ein System ausfällt, kann ein anderes dessen Aufgaben übernehmen. Allerdings ist eine Kopie oder eine Spiegelung kein Backup, da Daten auf dem primären System zerstört oder gelöscht werden können und dann in der Folge auch auf dem zweiten System gelöscht oder zerstört werden können.

Ein Backup ist eine Datensicherung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Es erlaubt eine Rückspeicherung zu einem spezifischen Wiederherstellungspunkt. Beispielsweise, um eine frühere Version einer zerstörten oder gelöschten Datei oder Datenbank wiederherzustellen, um ein abgestürztes System in seinem bisherigen Arbeitszustand zurückzuversetzen oder eine Sicherungskopie für eine externe Aufbewahrung herzustellen.

Ein Backup wird für gewöhnlich auf nicht-flüchtigen und auswechselbaren Medien gespeichert, wie zum Beispiel Bandmedien, sodass diese Kopien auch extern aufbewahrt werden können. Zunehmend wird diese Rolle aber von nicht austauschbaren Medien an einem entfernten Standort übernommen, wobei dieser entweder vom Unternehmen selbst oder von einem externen Dienstleister verwaltet werden kann. Datennetze, über die das Backup übertragen wird, ersetzen hier zunehmend den physischen Transport.

Disks spielen ihre Stärke beim Recovery aus

Bei einer Wiederherstellung der Daten zeigt sich der große Vorteil von Disks gegenüber Bändern. Festplatten erlauben im Gegensatz zu Tapes einen Direktzugriff anstatt eines ausschließlich sequenziellen Zugriffs. Daher ist die Wiederherstellung von Disk schneller und komfortabler möglich, wenn nur eine einzige Datei oder einige wenige Dateien benötigt werden.

Welche Backup- und Wiederherstellungsmethoden zum Einsatz kommen, hängt von zwei Faktoren ab – von der RPO-Vorgabe (Recovery Point Objective), also wie viel Daten verloren gehen dürfen oder erneut erstellt werden müssen, und der RTO-Vorgabe (Recovery Time Objective), also wie lange es dauern darf, bis die Daten wiederhergestellt sind, bevor es zu Problemen im Geschäftsablauf kommt.

Wenn zum Beispiel die RPO-Vorgabe bei 24 Stunden liegt, ist ein tägliches Backup auf Band ausreichend. Alle Daten, die nach dem letzten Backup erstellt oder geändert wurden, müssen nach dem Ausfall manuell wiederhergestellt werden. Ein RTO von 24 Stunden bedeutet damit vereinfacht, dass das Unternehmen einen Tag ohne das System zurechtkommen kann.

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