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Auszug aus dem IBM Storage System Kompendium

1999 bis 2005 – die Epoche der Multiplattform-Systeme und des Fibre Channel SAN und NAS, Teil 7

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Patentierter RAID-DP-Algorithmus

Die Nseries bietet SW-Funktionen an, die dem Systemadministrator das Management seiner Microsoft-Exchange-, Microsoft- SQL-, IBM DB2- und Oracle-Datenbanken erleichtern. Mit 255 SnapShots (Point-in-Time-Kopien) können Applikationen bei Fehlern leicht wiederhergestellt werden. Ein patentierter RAID-DP-Algorithmus sorgt für hohe Datenverfügbarkeit und schützt vor dem Datenverlust bei Ausfall von zwei Platten in einer RAID-Gruppe. Dies ist vor allem beim Einsatz von SATA-Platten sinnvoll.

Das Einstiegssystem N3700 bietet eine Kapazität von bis zu 16 Terabyte, die mittleren Systeme N5200 bis zu 84 Terabyte (bis zu 168 LUNs) und N5500 bis zu 168 Terabyte (bis zu 336 LUNs). Wahlweise können Platten mit 72, 144 und 300 Gigabyte konfiguriert werden. Bei den mittleren Systemen werden zwei 2,8-GHz-Xeon-Prozessoren verwendet. Der sogenannte Kopf der Filer (der Begriff hat sich für den Controller der Appliance-Lösung eingebürgert) ist bei den mittleren Systemen auch als Gateway verfügbar und bedient sich der verfügbaren Plattenkapazitäten in einem SAN.

Die Hochleistungssysteme Nseries 7000 bestehen aus der N7600, die kapazitiv bis 420 Terabyte (bis zu 672 LUNs) skaliert, und der N7800, die auf bis 504 Terabyte (bis zu 672 LUNs) ausgebaut werden kann. Bei der N7600 werden vier 2,6-GHz-AMD-Opteron-Prozessoren, bei der N7800 acht 2,8-GHz-AMD-Opteron-Prozessoren verwendet. Bei beiden Hochleistungssystemen können neben den anderen Platten auch 500-GB-SATA-Platten eingebaut werden. Auch die „Köpfe“ der Hochleistungssysteme sind als Gateways verfügbar.

64-Bit-Architektur

Um das Portfolio der Nseries-Produkte zwischen N5000 und N7000 in der Skalierbarkeit abzurunden, kündigte IBM im November 2006 das Modell N5600 als neues leistungsstärkstes Modell der N5000-Reihe mit einer Verfügbarkeit ab dem 8. Dezember 2006 an. Die N5600 bietet auf Basis einer 64-Bit-Architektur Kapazitäten von bis zu 252 Terabyte und eine 30 bis 40 Prozent höhere Leistung im Vergleich zur N5500 und schließt damit die Lücke zwischen N5500 und N7600.

Als Ergänzung der N5600-Appliance kündigte IBM im Mai 2007 das NAS-Gateway N5600 an. Zum selben Zeitpunkt, mit Verfügbarkeit im Juni 2007, wird die Nseries-Reihe durch die neuen Modelle N5300 und das NAS-Gateway N5300 ergänzt. Die N5300 integriert eine 64-Bit-Maschine und skaliert kapazitiv auf bis zu 126 Terabyte. Das Gateway ist durch die 64-Bit-Maschine bestens für 4-Gbit-SANs geeignet.

Im August 2007 kommen zwei neue Einstiegssysteme hinzu, das Entrysystem N3300, das bis auf 24 Terabyte Kapazität ausbaubar ist, und die N3600, die auf bis zu 69 Terabyte Kapazität ausgebaut werden kann. Die alte N5500 und das N5500 Gateway wurde im Oktober 2007 vom Vertrieb zurückgezogen. Im Oktober 2007 wird den Nseries-Produkten eine neue Management Software, der Virtual File Manager VFM zur Verfügung gestellt. Dieses Software-Produkt wurde von der Firma Brocade entwickelt und bietet die Möglichkeit der File-Virtualisierung.

Weiter mit: N7000-Series für große Rechenzentrumsbetriebe

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