Storage System mit SSDs auf Standard-Architektur

Alles Flash: Fujitsu Eternus DX200 S3

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / / Wilfried Platten

Da dreht sich nix mehr: Eternus DX200 S3 als All-Flash-Edition.
Da dreht sich nix mehr: Eternus DX200 S3 als All-Flash-Edition. (Bild: Fujitsu)

Das Storage System Eternus DX200 gibt es jetzt auch ohne Festplatten – stattdessen ist es als DX200 S3 All-Flash-Edition mit 24 High-Performance-SSDs mit jeweils 400 Gigabyte bestückt. Macht insgesamt 9,6 Terabyte.

Das System basiert auf der Standard-Systemarchitektur der Eternus-Reihe, wodurch die Anschaffungskosten vergleichsweise moderat ausfallen. Zudem sind keine aufwändigen und komplizierten Tuning- und Konfigurationsmaßnahmen notwendig. Trotzdem verfügt es über Optionen wie Thin Provisioning, automatisches Storage-Tiering und QoS-Management (Quality of Service).

SPC getestet

Fujitsu sieht typische Einsatzgebiete bei Datenbank- und Geschäftsanwendungen, bei Aufgaben im Bereich Business Analytics sowie in IT-Umgebungen mit virtualisierten Servern und Desktops. Kurz, überall da, wo Anwendungen auf höchste Datenübertragungsraten angewiesen sind.

Um das zu untermauern wurde die DX200 S3 mit Dual-Controller nach SPC Benchmark-1 (SPC-1) getestet. Dort erreichte sie einen Wert von 200.500.98 SPC-1 IOPS (Inputs/Outputs pro Sekunde). Im SPC-1-Test betrug die Antwortzeit bei einer 100-prozentigen Arbeitslast 0,63 Millisekunden, ein neuer Spitzenwert. Der SPC Benchmark-1 simuliert geschäftskritische Anwendungen mit komplexen Transaktionen, beispielsweise Online-Transaction-Processing-Systeme (OLTP), Datenbanken und E-Mail-Systeme.

Die Fujitsu Eternus DX200 S3 All-Flash Edition ist ab 59.488 Euro (UVP) erhältlich.

Neue Namen

Für neue und zukünftige Primergy Server hat Fujitsu ein neues Namensschema entwickelt. Bereits existierende Systeme werden nicht umbenannt, sondern behalten ihre bisherigen Namen. Das neue Schema orientiert sich am Formfaktor, der Anzahl der Prozessoren, der Prozessorplattform und am Funktionsumfang, beziehungsweise der Erweiterbarkeit des Servers:

  • BX: Blade-Server/Chassis
  • CX: Scale-out-Server/Chassis
  • MX: Micro-Server
  • RX: Rack-Server
  • TX: Tower-Server
  • SX: Storage-Blade

Die Nachsilbe: „M1“ steht bei der neuen Konvention für die erste Generation der Server; bei der nächsten Generation wird sie zu „M2“. Die ersten Primergy-Systeme mit der neuen Namensgebung sind der RX2520 M1 (Rack) und der TX2540 M1 (Tower). Beide bieten Dual-Prozessor-Leistung mit Xeon E5-2400 v2-Prozessoren von Intel. Sie sind für kleine und mittelständische Unternehmen sowie deren Zweigstellen oder kleine Virtualisierungsumgebungen konzipiert. Beide Modelle sind ab sofort erhältlich. Die Preise beginnen bei 1.299 Euro (UVP).

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