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- Virtual Tape Libraries
Virtual Tape Libraries (VTLs) arbeiten mit einer Bandemulierung, um sich gegenüber der Backup-Applikation als physische Bandbibliothek auszuweisen. Dadurch lassen sie sich einfacher in bestehende Applikationen, Prozesse und Abläufe integrieren. Auch die Kombination und Integration von VTLs mit physischen Tapes ist möglich, sodass auch diese physischen Bänder von Optimierungstechniken wie Deduplizierung profitieren, was sich letztlich in einem geringeren Bandverbrauchs auswirkt. Zudem lassen sich so die Probleme der Verlässlichkeit des Backups auf physischen Bändern und Bibliotheken lösen, die oft erst dann ersichtlich werden, wenn Rücksicherungen versucht werden, aber durch fehlerhafte oder nicht vorhandene Backup-Daten unmöglich sind.
- Continuous Data Protection
Die Der Branchenverband Storage Networking Industry Association (SNIA) definiert CDP als „ … Methode, die stetig Datenmodifizierungen und Speicheränderungen unabhängig von den Primärdaten verfolgt und erfasst, um eine Wiederherstellung zu beliebigen vergangenen Zeitpunkten zu ermöglichen.“
In diesem Sinn wird CDP heute von einigen Herstellern angeboten, wobei die Unterschiede in der Art der Verfolgung der Änderungen, der Integration mit Applikationen, Datenbanken und Filesystemen sowie der Granularität der Wiederherstellung liegen. Da nur für sehr wenige Applikationen extrem hohe Anforderungen an Wiederanlaufpunkte bestehen, beschränkt sich CDP oft auf Spezialanwendungen, beispielsweise in der Finanzwirtschaft.
- Festplattensysteme mit intelligenten Zusatzfunktionen
Eine Festplatte ist eine Festplatte ist eine Festplatte … Den Unterschied machen intelligente Funktionen im Storage Array oder in der Storage Appliance aus, die mehr aus einem einfachen Kopiervorgang machen. Dazu tragen Snapshots, Klone, Weitverkehrsreplizierung, Kapazitätsoptimierung mit Deduplizierung und die zugehörige Management-Intelligenz bei. Das sind die eigentlichen Fortschritte, die aus dem Disk-Backup mehr als einen Kopiervorgang machen und IT-Managern Möglichkeiten an die Hand geben, um die Datenbasis ihres Unternehmens nachhaltig abzusichern.
Welches dieser Konzepte in der Praxis umgesetzt wird, richtet sich stark danach, ob Unternehmen nur die bestehende Backup-Umgebung optimieren wollen, um die Backup-Fenster wieder in den Griff zu bekommen, oder ob ein strategischer Wechsel vorgenommen wird, in dessen Zuge die vorhandene Enterprise Storage-Infrastruktur und/oder Backup-Umgebung ersetzt werden sollen.
Die Gründe für beides sind letztlich dieselben: Zuverlässigkeit des Backups, bessere Steuerungsmöglichkeiten der Wiederherstellung im Ernstfall und natürlich die Performance wie eine Studie von Forrester Research belegt.
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