Konsolidiert, virtualisiert und gut gesichert Backup virtueller Maschinen mit Dell Equallogic

Autor / Redakteur: Jürgen Paukner / Nico Litzel

Die Servervirtualisierung nutzt Ressourcen effizienter, stellt aber zusätzliche Anforderungen an die Administration im Rechenzentrum. Das gilt auch für die Backup-Strategie, denn es müssen nicht nur physische Server, sondern auch virtuelle Maschinen und deren Applikationsdaten gesichert werden.

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Mit einem Dell-Equallogic-PS6100-SAN-Array werden Unternehmen optimal für virtuelle, aber auch physische Umgebungen ausgestattet. (Dell)
Mit einem Dell-Equallogic-PS6100-SAN-Array werden Unternehmen optimal für virtuelle, aber auch physische Umgebungen ausgestattet. (Dell)

Virtualisierungslösungen setzen sich immer stärker durch und Unternehmen jeder Größe profitieren davon. Viele IT-Abteilungen haben dabei ähnliche Entwicklungsstufen durchlaufen. Anfangs wurden die virtualisierten Server nahezu ausschließlich für Test- und Entwicklungszwecke sowie für weniger kritische Applikationen eingesetzt. Fragen der Datensicherung und Wiederherstellung spielten dabei meist nur eine untergeordnete Rolle. Wo Serverkonsolidierung und Virtualisierung für SQL-Server-Datenbanken, Microsoft Exchange und andere unternehmenskritische Applikationen eingesetzt werden, gehören Backup und Recovery jedoch zum Pflichtprogramm.

Server-Virtualisierung verändert die Backup-Strategie

Beim Backup einer virtuellen Umgebung geht es um die laufenden virtuellen Maschinen samt Konfigurationsparametern und Applikationsdaten. Dabei kann die Zahl virtueller Maschinen und der dazugehörigen Backup-Zeitpunkte variieren. Insgesamt erfordert die Virtualisierung deutlich komplexere Backup-Strategien und es sind erheblich mehr Details zu berücksichtigen.

Ob Backup in einer physischen oder einer virtuellen Umgebung, entscheidend sind immer zwei Kennziffern: Recovery Point Objective (RPO) und Recovery Time Objective (RTO). Mit RPO wird der Zeitraum gemessen, der zwischen zwei Datensicherungen liegen darf. Entscheidend dabei ist, wie viele Daten/Transaktionen zwischen der letzten Sicherung und dem Systemausfall höchstens verloren gehen dürfen. RTO definiert die Zeit, die vom Schadenseintritt bis zur Wiederaufnahme der regulären Geschäftstätigkeit vergehen darf.

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