Happy Birthday dem IBM-Unix

Das Betriebssystem AIX gibt es jetzt ein Vierteljahrhundert

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Mehr Virtualisierung

AIX 7 bietet gegenüber den Vorgängern weitere Virtualisierungsfunktionen, die die Konsolidierung älterer AIX V5.2 Umgebungen vereinfachen sollen. Dieses Merkmal ermöglicht es Administratoren, bestehende logische Partitionen (LPAR), die mit AIX 5.2 laufen, zu sichern und in eine AIX 7WPAR wiederherzustellen. Um dieses feature zu nutzen. Muss das Produkt „AIX 5.2Workload Partitions (WPARs) für AIX 7“ erworben werden.

Mit Hilfe der nun integrierten Cluster-Funktion, „Cluster Aware AIX“ stehen Befehle und Programmier-APIs zur Auswahl, um einen Cluster aus einer Gruppe von AIX-Instanzen zu erstellen. Zudem bietet sie eine Kernel-basierte Heartbeat-, Monitoring- und Ereignisinfrastruktur.

Diese Infrastruktur unterstützt etwa eine einheitliche Gerätebenennung für alle Speichergeräte in einem Cluster. Darüber hinaus umfasst AIX 7 weitere Sicherheitsmerkmale, die für eine einfache Verwaltung und größere Systemsicherheit sorgen sollen.

Richtlinien für die Sicherheit

Dazu gehört die Funktion Role Based Access Control (RBAC). Diese erlaubt mithilfe einer Sicherheitsrichtlinie den Verwaltungszugriff auf bestimmte ähnliche Ressourcen – wie etwa einen Teil der verfügbaren Netzwerkadapter – einzuschränken.

Auf diese Weise können IT-Abteilungen, die Services für mehrere Tenants hosten, den Administratorzugriff auf jene Ressourcen beschränken, die mit einem bestimmten Tenant verknüpft sind. Anhand von Domains lässt sich somit der Zugriff auf Volume Groups, File-Systeme, Dateien und Geräte eingeschränkt werden.

Schließlich bietet AIX 7 neue Verwaltungsfunktionen wie „AIX Profile Manager“. Der AIX Profile Manager verwaltet die Konfiguration von AIX anhand von extensible-Markup-Language-(XML-)Profilen. Diese Fähigkeit setzt auf der Funktion „Runtime Expert „auf, die mit AIX 6 Technologie-Level 4 Einzug hielt und eine Schnittstelle zu Systems Director“ bietet.

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