Kommentar von Doug Hazelman, Veeam Software

Das Datenwachstum – die dritte große Herausforderung in der IT

| Autor / Redakteur: Doug Hazelman / Nico Litzel

Der Autor: Doug Hazelman ist Vice President of Product Strategy bei Veeam Software.
Der Autor: Doug Hazelman ist Vice President of Product Strategy bei Veeam Software. (Bild: Veeam Software)

In den vergangenen Jahrzehnten stand die IT vor einigen Herausforderungen. Noch vor zwanzig Jahren war Rechengeschwindigkeit das vorherrschende Thema – Stichwort Moore’s Law. Mit dem Siegeszug des Internets rückten die Vernetzung und die verfügbare Bandbreite in den Fokus. Heute stehen Unternehmen vor der dritten Herausforderung: den exponentiell steigenden Datenmengen.

Die ersten beiden Herausforderungen, Rechentempo und Netzwerkbandbreite, unterliegen zwar nach wie vor dem technischen Fortschritt, doch ist ihre Verbesserung im geschäftlichen Einsatz von IT längst nicht mehr so

drängend wie noch vor einigen Jahren. Heute stehen Unternehmen vor der dritten großen Herausforderung, die es in den nächsten Jahren zu bewältigen gilt: Angesichts exponentiell steigender Datenmengen wird Speicherplatz ein kritischer Faktor.

Zwei Datenberge

Was in diesem Zusammenhang gerne übersehen wird: Unternehmen sehen sich nicht nur einem wachsenden Datenvolumen aus mehr Quellen und vielfältigeren Geschäftsprozessen ausgesetzt. Am anderen Ende jedes Geschäftsprozesses wächst ein zweiter Datenberg mindestens ebenso rasant. Denn auf jedes Byte Produktionsdaten kommt mindestens ein weiteres Byte an Speicheraufwand – oft auch ein Vielfaches dessen. Das ergibt sich zum einen aus der Anforderung, dass Daten ständig und überall verfügbar sein müssen und zum anderen aus dem Einsatz von Sicherungskopien.

Hat ein Unternehmen, was ratsam ist, eine Data-Recovery-Strategie, so reicht eine einzige Datenkopie nicht aus. Aus zehn Terabyte Daten entstehen also mindestens weitere zehn Terabyte plus X für eine langfristige Datenvorhaltung. Daraus ergeben sich für die Infrastruktur und die IT-Architekturen drei Herausforderungen, die dann doch wieder sehr an die übergeordneten Herausforderungen erinnern: Daten zu reduzieren, Zeit zu sparen und eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Diesen Herausforderungen können Unternehmen wie folgt begegnen:

1. Deduplizierung und Komprimierung

Unternehmen sollten Datenkopien und somit den Speicherbedarf so klein wie möglich halten. Sprechen wir von Kopien von Produktionsdaten, sind Deduplizierung und Komprimierung die besten Techniken, um den Speicherhunger zu reduzieren. Darüber hinaus lassen sich unnötige Investitionen in teure Hardware vermeiden.

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