Wer mit iPhone, iPad oder macOS arbeitet und parallel auf Windows oder Linux setzt, hat verschiedene Möglichkeiten, Daten zwischen den Systemen auszutauschen. Oft hilft ein Mix der verschiedenen Dienste. Dieser Beitrag zeigt die Möglichkeiten dazu.
Datenaustausch zwischen Windows, der Apple-Welt und Linux: So geht’s.
(Bild: tookitook - stock.adobe.com)
In vielen Fällen nutzen Anwender, die auf iPhone/iPad oder macOS setzen, auch Windows oder Linux. Hier stellen sich zwangsläufig Herausforderungen bezüglich des Austauschs von Daten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Daten zwischen Smartphone, Tablet, macOS, Windows und Linux auszutauschen. Natürlich spielen dabei Cloud-Dienste eine relevante Rolle, vor allem Apple iCloud und Microsoft OneDrive, da diese beiden direkt in das Betriebssystem angebunden sind und parallel auch über den Webbrowser genutzt werden können. Es ist aber zudem möglich, über das Netzwerk Daten auszutauschen. Schlussendlich ist die Verwendung externer Datenträger wie USB-Sticks, SD-Karten oder externer Festplatten möglich. Wichtig ist dabei, auf Dateisysteme zu setzen, die auf allen beteiligten Systemen unterstützt werden. Zum Einsatz kommt hier vor allem FAT32.
Parallel zu den in diesem Beitrag beschriebenen Möglichkeiten, Dateien über iCloud oder OneDrive zwischen Windows, Linux und macOS auszutauschen, kann auf Dropbox gesetzt werden. Wir haben das Thema im Beitrag „Dropbox an macOS anbinden und synchronisieren“ ausführlich behandelt.
iCloud als gute Basis für den Datenaustausch zwischen Windows, macOS und Linux
Für den Austausch von Daten zwischen Windows, Linux und macOS ist Apple iCloud sicher eine gute Basis. In macOS, iOS und iPadOS ist iCloud eng integriert, sodass sich die Daten schnell in der Cloud speichern lassen. Dazu kommen die Einstellungen in macOS, die es erlauben, dass bestimmte Ordner in macOS direkt mit iCloud synchronisiert werden. Diese Einstellungen stellen beim regelmäßigen Austausch von Daten zwischen Windows, macOS und Linux eine wichtige Grundlage dar und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Daten automatisch auf allen Apple-Geräten zur Verfügung stehen.
Um auf anderen Geräten dieselben Daten zur Verfügung zu haben, besteht daher der erste Schritt darin, in den Systemeinstellungen von macOS über die Einstellungen der jeweiligen ID bei „iCloud“ und dann bei „iCloud Drive“ festzulegen, welche Daten von macOS in iCloud zur Verfügung stehen sollen. Dadurch ist es parallel auch möglich, auf iPhones die Fotos ebenfalls mit iCloud zu synchronisieren. Dadurch sammeln sich alle Daten in der Apple-Cloud, sodass alle Daten für den gemeinsamen Zugriff von Apple-Geräten überall verfügbar sind. Das ist eine gute Basis für den Zugriff von anderen Systemen aus.
Daten im Webbrowser auf verschiedenen Geräten nutzen
Sobald die Daten in der Cloud sind, kann auch von Windows und Linux aus über iCloud.com auf die Dokumente und Fotos zugegriffen werden. Über „Fotos“ sind in iCloud die Fotos zu finden, die von iPhones/iPads und aus macOS mit der Cloud synchronisiert werden. Parallel dazu stehen über „Drive“ und „Durchsuchen“ die von macOS replizierten Dokumente zur Verfügung. Bei „Schreibtisch“ ist der Inhalt des Desktops zu finden, und die restlichen Ordner in macOS haben ihr Pendant in der Cloud.
Von anderen Rechnern aus, zum Beispiel von Windows- und Linux-Geräten, können Dateien in die Cloud hochgeladen werden. Das geht auch per Drag-and-drop. Dateien, die Anwender von anderen Geräten in die Cloud laden, synchronisiert macOS ebenfalls. Laden Anwender daher Dokumente oder Ordner in iCloud zum Beispiel in die Ordner „Schreibtisch“ oder „Dokumente“, dann lädt macOS die Daten herunter, sodass sie auch offline zur Verfügung stehen. Das funktioniert mit mehreren Geräten und mit mehreren Macs. Wichtig ist, dass die Anmeldung mit derselben Apple-ID erfolgt.
Mit iCloud für Windows ist es parallel möglich, iCloud direkt in Windows anzubinden. Nach der Anmeldung mit der Apple-ID kann danach in Windows ausgewählt werden, welche Dateien aus der Cloud mit Windows synchronisiert werden sollen. Dadurch lassen sich in Windows die Dateien aus iCloud.com herunterladen, sodass diese in Windows und macOS zur Verfügung stehen.
Umgekehrt lassen sich aus Windows auf diesem Weg auch Dateien zu macOS und iOS synchronisieren. Kopiert ein Anwender in Windows zum Beispiel eine Datei in den synchronisierten Ordner „Schreibtisch“, dann synchronisiert iCloud für Windows diese Datei mit iCloud.com, und macOS synchronisiert die Datei anschließend mit dem Desktop. Dadurch ist es problemlos möglich, Dateien zwischen den Systemen auszutauschen.
OneDrive für die Synchronisierung nutzen
Prinzipiell lässt sich der Datenaustausch parallel oder alternativ mit OneDrive durchführen. Dazu wird zunächst in Windows die Synchronisierung mit OneDrive eingerichtet. Anschließend kann in macOS ebenfalls OneDrive installiert und mit dem gleichen Konto verknüpft werden. Danach synchronisieren sich die Systeme und tauschen Daten miteinander aus. Das funktioniert ebenfalls mit Linux und parallel zu iCloud. Um auch mobil auf diese Daten zuzugreifen, ist die Installation der OneDrive-App auf dem iPhone oder iPad ein guter Weg.
Stand: 08.12.2025
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OneDrive ist wiederum ideal, wenn Anwender mit Microsoft Office arbeiten und die Dokumente in macOS genauso zur Verfügung stehen sollen. Da Microsoft Office in Windows und macOS auf Dateien in OneDrive direkt zugreifen kann, ist es sinnvoll, Dokumente in OneDrive zu speichern, um auf allen Systemen darauf zugreifen zu können. Um OneDrive in Linux einzubinden, gibt es ebenfalls einen Client, der auf GitHub zur Verfügung steht.
Allerdings funktioniert an dieser Stelle die Integration von iCloud Drive nicht. Am besten werden die Daten in diesem Fall entweder über den Webbrowser heruntergeladen, oder es kommt OneDrive zum Einsatz. Dropbox ist eine weitere Alternative, die sich auch in Linux einbinden lässt.
In einem Netzwerk kann der Datenaustausch über Freigaben stattfinden. Damit das funktioniert, können die Daten auf einem NAS-System gespeichert sein, auf das Windows und macOS genauso zugreifen können wie Linux. Als Alternative lassen sich hybride Freigaben direkt auf den Betriebssystemen erstellen. Die Vorgehensweise dazu beschreiben wir umfassend im Beitrag „Datenaustausch zwischen macOS und Windows“.
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