Project APEX mit Cloud Console, Storage und instanzenbasierten Abos Dell liefert „as a Service“

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Dell Technologies (Dell) erweitert das Portfolio flexibel bereitgestellter IT-Lösungen. Hierbei stellt der Anbieter eine Cloud Console bereit, kündigt einen Storage-as-a-Service an und wird Daten aus Multi-Cloud-Umgebungen vollständig gemanagt sichern.

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Mit Project APEX geht Dell in Richtung Everything-as-a-Service.
Mit Project APEX geht Dell in Richtung Everything-as-a-Service.
(Bild: delltechnologies.com (Screenshot))

Mit dem „Project APEX“ genannten Ansatz will Dell eine konsistente „As-a-Service-Experience“ für Unternehmen liefen. Die sollen damit Ressourcen flexibel skalieren, rasch auf Veränderungen reagieren und sich voll auf das eigene Geschäft konzentrieren – so der Anbieter.

Cloud Console und STaaS angekündigt

Als „Fundament“ diene dabei die Dell Technologies Cloud Console. Die Online-Plattform biete Anwendern eine einheitliche Umgebung zur Verwaltung ihrer Cloud- und As-a-Service-Produkte. Nutzer können hier einen Marktplatz für Cloud-Services und -Angebote durchsuchen und Cloud-basierte oder As-a-Service-Lösungen bestellen. Mit wenigen Klicks ließen sich überdies Workloads anstoßen, Multi-Cloud-Ressourcen verwalten sowie Kosten in Echtzeit überwachen und benötigte Ressourcen hinzufügen.

Über die Cloud Console werden Kunden auch ein Storage-as-a-Service-Angebot (STaaS) verwalten können. Das beschreibt Dell als On-Premises-as-a-Service-Portfolio aus skalierbaren Storage-Ressourcen, die Services für Block- und File-Daten unterstützen und eine umfassende Palette an Enterprise-Features bereitstellen.

Die Dell Technologies Cloud Console soll in Europa voraussichtlich im ersten Quartal 2021 verfügbar sein; das Angebot Dell Technologies Storage-as-a-Service soll im ersten Halbjahr 2021 auf den Markt kommen.

PowerProtect ab sofort verfügbar

Weitere Angebote sind derweil schon ab sofort zu haben. Mit Cloud PowerProtect für Multi-Cloud können Unternehmen bereits jetzt Daten und Anwendungen aus verschiedenen Public Clouds an einem einzigen Zielort sichern. Dell verspricht dabei einen vollständig gemanagten Service samt hocheffizienter Deduplizierung der PowerProtect-Appliances sowie latenzarmer Verbindung zu den wichtigsten Public Clouds. Daten aus Microsoft Azure ließen sich dabei kostenlos zur Sicherung abrufen.

Abrechnung per Flex und Abo

Seit 9. November ist die Dell Technologies Cloud Platform im Abonnementmodell auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verfügbar. Mit instanzenbasierten Abonnements für Dell Technologies Cloud Platform könnten Unternehmen ab rund 40 Euro (47 US-Dollar) pro Instanz und Monat eine Hybrid-Cloud starten.

Mit einem vorab genehmigten Flex-on-Demand-Pricing biete man zudem eine vorkonfigurierte Preisgestaltung. Diese erleichtere Unternehmen die Auswahl und den Einsatz von Lösungen im Pay-per-Use-Modell. Channel-Partner von Dell Technologies weltweit erhalten auf Flex-on-Demand-Lösungen einen Rabatt von bis zu 20 Prozent.

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