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Datensicherung im Mittelstand braucht mehr Automatisierung Eibach sichert SAP-Datenbanken mit Bakbone

| Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Nico Litzel

„Der Anpressdruck durch die enorme Beschleunigung seines 500-PS-Rennwagens lastete schwer auf Michael. Er nahm das Gas ein wenig zurück, als er in der Kurve ging, aber das Fahrwerk schluckte die Bodenwelle anstandslos weg.” So in etwa könnte ein Werbefilm für den Federungsspezialisten Eibach beginnen. Im Alltagsleben kämpft der Hersteller mit profaneren Problemen – mit der Datensicherung.

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Ob Formel 1, NASCAR, DTM oder Rallye-Weltmeisterschaft – hier hat Eibach über Jahrzehnte die Motorsporttechnik „erfahren“.
Ob Formel 1, NASCAR, DTM oder Rallye-Weltmeisterschaft – hier hat Eibach über Jahrzehnte die Motorsporttechnik „erfahren“.
( Archiv: Vogel Business Media )

In der Formel 1, der amerikanischen NASCAR-Serie oder der Rallye-Weltmeisterschaft trägt das sauerländische Familienunternehmen Eibach erheblich dazu bei, dass aus talentierten Fahrern Weltmeister werden. Neben Industriefedern zur Steuerung von Produktionsmaschinen entwickelt und produziert der Hersteller aus Finnentrop eine hochkomplexe, in das Fahrwerk integrierte Federungstechnik, dank der die Piloten auch unter den Extrembedingungen des professionellen Motorsports noch schnell um die Kurven fahren können.

Durch den weltweiten Erfolg, der immer mehr Informationsaustausch mit den eigenen Lieferanten und Vertriebspartnern erfordert, wurde im zentralen Rechenzentrum eine Umstellung vom proprietären Warenwirtschaftsystems auf eine SAP-Lösung unvermeidlich. Sehr bald erkannten die Verantwortlichen, dass die Unternehmenssteuerung mit SAP deutlich gestiegene Anforderungen an das Datenmanagement und insbesondere die Datensicherung und -wiederherstellung mit sich brachte.

Mehr Transparenz bedeutet mehr Aufwand

„Durch die SAP-Einführung boten sich uns ganz andere Möglichkeiten der Datensicherung”, erinnert sich Marianne Schröder, verantwortliche IT-Leiterin bei Eibach. „Leider unterstützte uns unsere bisher eingesetzte Backup-Software nicht mehr bei der Sicherung des Datenbanksystems SAP MaxDB unter Suse Linux, sodass wir uns eine völlig neue Backup-Infrastruktur aufbauen mussten.“

MaxDB, eine SAP-zertifizierte Open-Source-Datenbank für den OLTP- und OLAP-Einsatz, ergänzt den Datenbank-Server MySQL und ist für den Einsatz in großen MySAP-ERP-Umgebungen geeignet. Ein komplett neues Datensicherungssystem, das sowohl den Gegebenheiten der vorhandenen heterogenen IT-Infrastruktur mit Windows Server 2003 und Suse Linux als auch den gestiegenen Anforderungen an die Hochverfügbarkeit Rechnung trug, wurde daher unverzichtbar.

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