Online-Umfrage zum Schwerpunkt Software Defined Storage - Markus Smieja, Teil 1 Ein ordentliches Sizing ist wichtig

Autor / Redakteur: Markus Smieja / Nico Litzel

Das kommende Kompendium von Storage-Insider wird Ende Oktober erscheinen. Diesmal beleuchten wir das Thema „Flash im Rechenzentrum“. Im Vorfeld hat die Redaktion Storage-Spezialisten nach ihrer Einschätzung zum aktuellen Trend „Software-defined Storage“ befragt. Hier sind die Antworten von Markus Smieja von Falconstor.

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Markus Smieja ist Solution Engineer Manager Central & Eastern Europe bei Falconstor Software
Markus Smieja ist Solution Engineer Manager Central & Eastern Europe bei Falconstor Software
(Bild: Falconstor)

Storage-Insider.de setzt die erfolgreiche Kompendien-Reihe fort. Die nächste Ausgabe trägt den Titel „Flash im Rechenzentrum“ und wird zur SNW Europe (29. und 30. Oktober, Frankfurt) in gedruckter Form erscheinen (hier geht es zum PDF-Archiv vorangegangener Ausgaben). Wir haben Markus Smieja, Solution Engineer Manager Central & Eastern Europe bei Falconstor Software, nach seinen Einschätzungen zum Thema Software-defined Storage befragt.

Storage-Insider.de: Was ist Software-defined Storage?

Smieja: Software-defined Storage, kurz SDS, ist das Software-seitige Abbilden von Storage-Hardwarefunktionen – nur eben in Software, welche auf „Commodity“-Serverhardware läuft. Der Begriff an sich beschreibt recht gut, was Software-Storage-Virtualisierungslösungen schon seit Jahren tun – weit bevor dieser Begriff ge- beziehungsweise erfunden wurde. Falconstors erstes Produkt „IPStor“ prägt seit dem Jahr 2001 diese Technologie.

Die Software-Steuerung gilt nicht als besonders leistungsfähig. Wird es SDS auch für Enterprise Speichersysteme von EMC oder Hitachi geben?

Smieja: Dass SDS nicht „besonders leistungsfähig“ ist sicherlich ein gefährliches Statement. Ist es nicht am Ende in jedem Storage-Subsystem, egal von welchem Hersteller, Software, die die Funktionalität darstellt? Diese mag auf in unterschiedlichen Betriebssystemen wie Vxworks, Windows oder Linux und unterschiedlich performanter Hardware laufen, aber es bleibt doch noch immer Software und diese selbst kann ultimativ schnell sein. Mittlerweile tendieren sogar viele große Hersteller dazu, sich in der Hardware anzunähern und auf x86-CPUs zu setzen. Und ob diese dann „besonders leistungsfähig“ sind, erklären die Chiphersteller sicher nur allzu gern. Übrigens setzen ja auch wir auf x86-kompatible Hardware und haben schon so manches Enterprise-Speichersystem von EMC und Hitachi virtualisiert, also den Segnungen eines Software-defined Storage unterzogen.

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