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Pure//Accelerate
Everpure macht seine Plattform Agenten-tauglich und souveräner

Von Dr. Dietmar Müller 6 min Lesedauer

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Everpure hat neue Funktionen für den produktiven KI-Einsatz entwickelt, um zentrale Engpässe wie unvorhersehbare Inferenzkosten und fragmentierten Datenkontext zu adressieren. Grund: Der „Global Data Sovereignty Report 2026“ hatte gezeigt, dass die deutschen Führungskräfte persönliche Konsequenzen im Falle von Souveränitätsfehlern befürchten.

Mit einer Erweiterung seiner Datenplattform will Everpure unstrukturierte Datenmengen für autonome KI-Agenten in Echtzeit nutzbar machen.(Bild:  KI-generiert)
Mit einer Erweiterung seiner Datenplattform will Everpure unstrukturierte Datenmengen für autonome KI-Agenten in Echtzeit nutzbar machen.
(Bild: KI-generiert)

Der Übergang künstlicher Intelligenz (KI) von experimentellen Laborprojekten in den flächendeckenden Produktionsbetrieb stellt Enterprise-IT-Architekturen vor fundamentale Herausforderungen. Während in der Vergangenheit vor allem der Mangel an leistungsfähigen KI-Modellen als Nadelöhr galt, verlagert sich der Engpass zunehmend auf die zugrundeliegende Dateninfrastruktur.

Everpure hat daher auf seiner Hausmesse Pure//Accelerate in München eine Erweiterung seiner Enterprise-Datenplattform angekündigt, die unstrukturierte Datenmengen für autonome KI-Agenten in Echtzeit nutzbar machen sollen – gleichzeitig aber die Kontrolle über vertrauliche Informationen wahren. An erster Stelle soll der Datenzugriff automatisiert, zugleich aber die Performance bei der KI-Inferenz gesteigert und Infrastrukturkosten gesenkt werden. Damit setzt Everpure die Vision der sogenannten „Data Primacy“ um, so Dr. Ralf Kaltenbach, Regional Vice President für Deutschland und Österreich, gegenüber Storage-Insider. Im Zeitalter der generativen KI und autonomer Agenten dürften nicht mehr die einzelnen Softwareanwendungen im Mittelpunkt der Unternehmensarchitektur stehen, vielmehr müssten die Daten selbst die zentrale Steuerungsebene bilden.