Point Archival Gateway

Gesetzeskonforme Archivierung großer Datenmengen

| Redakteur: Tina Billo

Mit dem Einsatz des Point Archival Gateway sollen sich Herausforderungen rund um die Speicherung und die Archivierung von Big Data meistern lassen.
Mit dem Einsatz des Point Archival Gateway sollen sich Herausforderungen rund um die Speicherung und die Archivierung von Big Data meistern lassen. (Bild: PoINT Software & Systems GmbH)

Mit der Softwarelösung Point Archival Gateway lassen sich Datenmengen im dreistelligen Petabyte-Bereich sicher und schnell auf Tape- und Optical-Libraries speichern und verwalten. Als Schnittstelle dient eine S3-kompatible REST-API.

Mit dem Point Archival Gateway (PAG) bietet der auf Storage- und Datenmanagement spezialisierte Softwareentwickler Point eine Lösung an, mit der sich selten oder gar nicht mehr genutzte Daten auf die unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten geeignetsten Systeme verlagern lassen sollen.

Hierfür setzt der Anbieter auf die als De-facto-Standard geltende S3-REST-Schnittstelle. Dies schaffe die Grundlage dafür, dass sich Anwendungen einfach verbinden ließen, ohne das hierfür Anpassungen vorgenommen werden müssten. Der integrierte hochskalierbare S3-REST-HTTP-Service unterstütze zudem tausende paralleler Client-Verbindungen und ermögliche dadurch maximale Durchsatzraten.

Hardware-unabhängig

Point Archival Gateway spielt mit einem breiten Spektrum an Bandbibliotheken und optischen Datenspeichern unterschiedlicher Hersteller zusammen, darunter Systemen von BDT, Dell, HP, IBM, Overland, Quantum, Qualstar, Spectra, SUN oder Tandberg.

Die Software sei direkt einsetzbar, zusätzliche Treiber oder Software-Produkte brauche es hierfür nicht. Dies mache Unternehmen frei in der Wahl der von ihnen genutzten Speicher, und sie könnten diese bei Bedarf jederzeit unterbrechungsfrei austauschen. Der in der Regel gefürchtete „Vendor-Lock-in“– die Abhängigkeit von einem bestimmten Hersteller – lasse sich dadurch vermeiden.

Leistungsstark und wirtschaftlich

Die Software-Lösung könne pro Tag mehr als ein Petabyte an Daten schreiben und lesen. Aufgrund der hohen Durchsatzrate ließen sich Speicher- sowie Archivierungsjobs sehr schnell durchführen und in Folge dessen Kosteneinsparungen erzielen.

Hinzu komme, dass die Speicherung von Daten, bemessen am Preis pro Terabyte sowie dem Energieverbrauch bei Tape- und Optical-Systemen, günstiger komme, als dies bei festplattenbasierenden Speichern mit vergleichbarer Kapazität der Fall sei. Der Einsatz des Point Archival Gateway soll daher zu rückläufigen Gesamtbetriebskosten (TCO) führen, so der Anbieter.

Compliance-konforme Archivierung

Funktionen wie WORM (write once read many) oder das Retention-Management gewährleisteten, dass Daten vor Manipulationen geschützt seien und sich nicht unbeabsichtigt löschen ließen. Dies erleichtere Unternehmen, interne sowie gesetzliche Vorgaben und für ihr Geschäft geltende Compliance-Richtlinien einzuhalten.

Ausfallsicherheit

Für den Schutz und die Verfügbarkeit von Daten sorgten Redundanzverfahren wie Erasure-Coding, das Datenblöcke auf mehreren Medien verteilt speichert. Die Ausfallsicherheit der Server-Systeme, auf denen Point Archival Gateway läuft, werde durch redundante von der Software automatisch verwaltete Serverknoten erreicht. Eine automatische Lastverteilung und Failover-Funktionalität erhöhe zudem die Systemverfügbarkeit.

Zentrales Management

Noch mehr Sicherheit lässt sich laut Point dank der Benutzer- und Rechteverwaltung erzielen, bei der Zugriffsrechte durch die Zuordnung von Rollen erteilt würden. Die Verwaltung erfolge über die webbasierende, übersichtlich gestaltete Administrationsoberfläche. Hier ließen sich auch Informationen zum Systemstatus – die genutzte Kapazität, die Anzahl an gespeicherten Objekten oder detailliertere Leistungswerte – abrufen.

Das Dashboard vermittelt Administratoren einen schnellen Überblick.
Das Dashboard vermittelt Administratoren einen schnellen Überblick. (Bild: PoINT Software & Systems GmbH)

Verfügbarkeit

Das Point Archival Gateway der Point Software & Systems GmbH ist voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2019 verfügbar.

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