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Sicherheitsanalyse für Backup-Repositorys in 15 Minuten Grau Data deckt Sicherheitslücken für Backups auf – kostenlos

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit dem „Repository Security Check für Windows“ möchte Grau Data Schwachstellen in Backup-Infrastrukturen aufdecken, bevor Angreifer sie ausnutzen können. Der Check für Unternehmen jeder Größe sei unabhängig von der hauseigenen Ransomware-Schutzlösung Blocky for Veeam nutzbar.

Grau Data stellt einen Service vor, um die Sicherheit der Backup-Repositorys zu prüfen.(Bild:  © emad – stock.adobe.com / KI-generiert)
Grau Data stellt einen Service vor, um die Sicherheit der Backup-Repositorys zu prüfen.
(Bild: © emad – stock.adobe.com / KI-generiert)

Speicherorte für Datensicherungen gelten häufig als schwächster Punkt in der Backup-Kette. Grau Data will mit dem neuen Angebot ansetzen, bevor es zu einem Angriff auf ein Repository kommt: In einem Gespräch mit einem Experten des Unternehmens werden nach Angaben des Anbieters sieben typische Schwachstellen besprochen; der gesamte Check soll durchschnittlich rund 15 Minuten in Anspruch nehmen.

Sieben Prüfpunkte im Fokus

Der Service orientiert sich an einer Reihe von Kriterien, die in der Praxis häufig zu Sicherheitslücken führen sollen:

  • 1. Adminrechte: Hat ein Angreifer Adminrechte auf dem Repository, kann er Backups löschen, verschlüsseln oder Restore-Punkte manipulieren.
  • 2. Domänen-Admins-Check: Ist der Backup-Server Teil der Active-Directory-Domäne, führt ein übernommener Domänen-Admin direkt zu den Sicherungen – ein klassischer Ransomware-Weg.
  • 3. Unveränderlichkeit der Backups: Ohne Unveränderlichkeit, beispielsweise durch WORM (Write Once, Read Many), zerstört ein Angreifer die Sicherungen oft, bevor die Verschlüsselung beginnt. Damit ist eine Wiederherstellung nahezu ausgeschlossen.
  • 4. Netzwerkkonfiguration: Liegen Backup-Server, Repository und Produktivsysteme im selben Segment, reicht ein kompromittiertes System, um sich durch die ganze Backup-Infrastruktur zu bewegen.
  • 5. Kontenprivilegien: Lokale Admins, Service-Accounts mit Domänen-Admin-Rechten oder gemeinsam genutzte Konten vergrößern die Angriffsfläche maßgeblich.
  • 6. Überwachung der Backups: Firewalls, Endpoints und E-Mails werden meist kontinuierlich überwacht, Backup-Lösungen, geänderte Jobs und Repository-Zugriffe oft nicht. Angreifer bleiben dadurch lange unentdeckt.
  • 7. Backup- und Restore-Test: Selbst wenn das Backup ordnungsgemäß verläuft, ist die Wiederherstellung nicht garantiert. Ob die Daten wirklich lesbar, alle Restore-Punkte intakt und die Wiederherstellung schnell genug ist, sollte sich nicht erst im Ernstfall zeigen.

Der „Repository Security Check für Windows“ lässt sich direkt bei Grau Data anfragen; ein Termin kann über die Website des Anbieters gebucht werden.

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