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Backup, Restore und Speichervirtualisierung

„Grundlage muss ein solides Konzept sein“

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Welche Sicherheitsaspekte sollten grundsätzlich beim Einsatz von Virtualisierungslösungen beachtet werden?

Lieb: Was die Sicherheit im Sinne von Zugriffsrechten, Missbrauch etc. betrifft, unterliegt virtueller Speicher den gleichen Kriterien und Schutzbedingungen wie physikalischer Speicher. Aspekte wie Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Fehlerresistenz sollten bei einer professionellen Virtualisierungslösung selbstverständlich sein. Schließlich handelt es sich bei Speichervirtualisierung um eine ausgereifte Technologie, die bereits mehrere Jahrzehnte am Markt existiert.

Generell ist zu beachten, dass in virtualisierten Umgebungen deutlich mehr Einflussgrößen existieren. Beispielsweise verlagern einige Lösungen die Storage-Controller-Funktionalität aus dem Subsystem in das Netzwerk sowie auf Standard-Server-Hardware, wodurch die monolithische Sicht verloren geht.

Andere Lösungen zerlegen die Ein-Ausgabe in Steuer- und Datenteile, Stichwort Out of Band, und erreichen so eine weitgehende Dynamisierung der Datenpfade im Speichernetz. Funktional hat sich nichts geändert. Und dennoch zeigt die Erfahrung, dass anfänglich meist mehr Probleme im Zusammenspiel der Komponenten auftreten als erwartet. Daran wird deutlich: Auch beim Thema Sicherheit sollten Unternehmen möglichst klare und einfache Strukturen wählen. Speichermanagement-Tools oder Systeme mit implizierter Virtualisierungsfunktionalität können helfen. Zwar schränken derartige Lösungen die Anwender in der Wahl der einsatzbaren Hardware ein. Dafür eignen sie sich besser für den Einstiegsbereich, da alle Komponenten im Subsystem stecken und deren Zusammenspiel vom Hersteller sichergestellt ist.

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