Strato baut Sicherheitsfunktionen aus

Hidrive mit neuem Verschlüsselungs-Feature

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Tina Billo

Strato bietet für seinen Online-Speicher Hidrive jetzt eine neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsoption an.
Strato bietet für seinen Online-Speicher Hidrive jetzt eine neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsoption an. (Bild: Strato)

Ab sofort können Kunden des Cloud-Speicherdienstes Strato Hidrive ihre Daten direkt online verschlüsseln. Hierfür hat Strato eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entwickelt, die sich mit der Hidrive Software für Windows sowie den mobilen Apps nutzen lässt.

Das neue Feature ist zum Start in allen Hidrive-Paketen inklusive. Um Daten zu verschlüsseln, müssen Anwender diese Option zunächst in ihrem persönlichen Login-Bereich freischalten. Im Anschluss lässt sich im Windows-Client ein individueller Schlüssel einschließlich eines zugehörigen persönlichen Passworts anlegen.

Die verschlüsselten Dateien würden noch vor der Übertragung zum Strato-Server lokal abgelegt. Sollen sie auf einem Smartphone oder Tablet per App entschlüsselt werden, lässt sich der individuelle Schlüssel per QR-Code vom Rechner übertragen.

Asymmetrisches Verfahren

Für die Generierung des Nutzer-Schlüssels nutzt Strato das asymmetrische Verfahren Elliptic Curve (Curve25519). Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass sich sichere Schlüssel erzeugen lassen, die jedoch relativ kurz sind und damit in einen QR-Code passen. Für die Verschlüsselung der Dateien selbst nutzt Strato den AES-Standard mit 256 Bit.

Für Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen

"Nutzer können selbst hochsensible Dokumente und Dateien direkt in Hidrive verschlüsseln und so online ablegen, dass kein anderer sie öffnen kann. Niemand außer dem Nutzer hat den Schlüssel – nicht einmal Strato", erklärt Strato-CEO Dr. Christian Böing. Eine derartige Verschlüsselung sei insbesondere für Unternehmen wichtig, die ihre Daten in die Cloud auslagern wollen und dabei Wert auf ein hohes Sicherheitsniveau legen.

Strato Hidrive zählt mit über drei Millionen Nutzern und 23 Millionen Gigabyte an gespeicherten Daten zu Deutschlands größten Cloud-Speichern. Die Daten liegen ausschließlich auf Servern, die sich in TÜV-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland befinden.

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