Asynchrone Replikation zur Absicherung unterschiedlicher Systemwelten

Hochverfügbarkeit für (fast) alle

| Autor / Redakteur: Sven Wolf / Nico Litzel

Der Autor: Sven Wolf ist Solution Architect DACH bei Vision Solutions
Der Autor: Sven Wolf ist Solution Architect DACH bei Vision Solutions

Die Automatisierung erstreckt sich mittlerweile über alle Facetten des Geschäftslebens und entsprechend abhängig sind die Unternehmen von ihren Computersystemen. Die Toleranz gegenüber Ausfallzeiten ist entsprechend gering.

Ein Unternehmen, dessen Server stillsteht, ist für seine Kunden von begrenztem Nutzen. Zudem haben sich Kunden sehr stark daran gewöhnt, exakt das zu bekommen, was sie wollen – und zwar genau dann, wann sie es wollen.

Jede Stunde der Nichtverfügbarkeit – ob nun geplant oder ungeplant – bringt dem Unternehmen Verluste. Und man kann ziemlich sicher darauf wetten, dass jeder Administrator im Laufe seiner Karriere mehrmals signifikante Ausfälle von Systemen oder gar Standorten erleben wird. Bei einer realistischen Betrachtung der Kosten von geplanten wie ungeplanten Downtimes kommt man in vielen Fällen zu dem Ergebnis, dass sich eine Hochverfügbarkeitslösung sehr schnell amortisieren kann.

Lange Zeit sah es so aus, als seien solche Hochverfügbarkeitslösungen nur für Großunternehmen erschwinglich. Doch je einfacher und günstiger solche Lösungen wurden, desto stärker hat sich die Lage geändert. Auch kleine und mittlere Unternehmen können ihre Daten nun in Echtzeit offsite sichern und im Falle eines Falles schnell und zuverlässig wiederherstellen – gleichgültig, ob diese nun auf IBM-Power-Systemen oder Windows-Servern liegen.

Folgekosten werden immer gravierender

Dieser Wandel kommt auch gerade rechtzeitig, denn die Auswirkungen und Folgekosten von System- oder Site-Ausfällen werden immer gravierender. Und wenn die Kosten ins Unermessliche steigen, Sicherungsmaßnahmen aber immer günstiger zu haben sind, ist dies für viele Unternehmen ein guter Grund, sich näher mit Hochverfügbarkeits-Techniken zu beschäftigen und diese zu evaluieren.

Natürlich ist Hochverfügbarkeit mit allen dafür benötigten Komponenten auch heute nicht zum Nulltarif zu haben. Doch die jüngsten Entwicklungen sind signifikant: Die Kosten der einzelnen Bestandteile sind – aus jeweils völlig eigenen Gründen – deutlich gesunken, und die potenziellen Verluste durch Ausfallzeiten rechtfertigen den Einsatz von Hochverfügbarkeitslösungen heute auch auf Servern, die früher als eher unkritisch galten, dies aber schon lange nicht mehr sind.

Exchange, SQL und Oracle in High-Availabilty-Konzepte einbinden

So können heute neben den zentralen Business-Applikationen wie ERP und Branchenanwendungen, die seit jeher mehr oder weniger gut gegen Ausfälle gesichert sind, auch Applikationen wie Exchange, SQL, Oracle, SharePoint oder Datei- und Druck-Services in High-Availabilty-Konzepte eingebunden werden. Bedenkt man, dass ein einstündiger Ausfall jeder dieser Applikationen selbst in mittleren Unternehmen schnell zu Schäden im fünf- oder gar sechsstelligen Bereich führen kann, erscheint dies auch dringend geboten. Immerhin bedeutet selbst eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent statistisch noch fast neun Stunden Ausfallzeit pro Jahr.

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