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Netzwerkspeicher-Array unterstützt Vier-Terabyte-HDDs Iomega stellt sein NAS-Flaggschiff StorCenter px12-450r vor

Redakteur: Heidemarie Schuster

Der Storage-Hersteller Iomega bringt sein neues NAS-System StorCenter px12-450r auf den Markt. Es bietet Funktionalitäten für Deduplizierung, virtuelle Desktops (VMware View) und Applikationen auf Speicherbasis.

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Iomega verbaut im StorCenter px12-450r einen Intel-Prozessor der Xeon-E3-1200-v2-Familie.
Iomega verbaut im StorCenter px12-450r einen Intel-Prozessor der Xeon-E3-1200-v2-Familie.

Iomega, ein Tochterunternehmen von EMC, erweitert das Portfolio um das NAS-Gerät StorCenter px12-450r. Mit dem Network Storage Array adressiert der Hersteller kleine und mittelständische Unternehmen.

„Mit der Einführung des neuen StorCenter px12-450r erweitert Iomega seine NAS-Produktlinie der Hochleistungsserie PX mit Speicherlösungen, die am Bedarf unserer KMU-Kunden orientiert sind“, erklärt Mike Nikzad, Chief Operating Officer bei Iomega. „Dank des skalierbaren Speichers der Server-Klasse ist StorCenter px12-450r zudem dafür ausgelegt, heutige Speicheranforderungen für Cloud-Betrieb und Virtualisierung zu unterstützen und verfügt über zusätzliche Kapazitäten für zukünftige Speicher- und Applikationserweiterungen.“

Das StorCenter px12-450r ist mit einem Prozessor der Intel-Xeon-Familie E3-1200 v2 ausgestattet, der sich laut Iomega durch niedrige Leistungsaufnahme und einem Acht-Gigabyte-Arbeitsspeicher auszeichnet. Der Multicore-Prozessor verarbeitet Multithread-Workloads wie Multi-LUNiSCSI und virtuelle Desktop-Infrastruktur. Der Arbeitsspeicher unterstützt diese Workloads und auch speicherintensive Prozesse wie die Deduplizierung mittels des Avamar-Agents von EMC, der in allen Geräten der StorCenter-PX-Serie enthalten ist.

Das StorCenter px12-450r ist mit und ohne Laufwerke sowie teilweise bestückt erhältlich. Es können HDDs sowohl aus Consumer- als auch aus Server-Class-Serien mit einem, zwei, drei und vier Terabyte Speicherkapazität eingesetzt werden. Die Konfigurationen und Erweiterungslaufwerke von Iomega bestehen ausnahmslos aus SATA-Laufwerken der Server Class Series. Zudem unterstützt das px12-450r SSDs. Zur weiteren Ausstattung gehören zwei PCIe-Einschübe für zusätzliche I/O-Anschlussmöglichkeiten.

Die px12-450r-Serie verfügt über McAfees VirusScan Enterprise, für das kein externer Server benötigt wird. Auf dem px12-450r-Array können zudem Linux-Applikationen laufen, die mittels Iomegas „LifeLine Software Development Kit“ erstellt wurden.

Die PX-Serie basiert auf der EMC-Speichertechnologie für den Unternehmenseinsatz. Die neue Generation verfügt über eine neue Version der EMC-LifeLine-Software.

Das StorCenter px12-450r Network Storage Array wird voraussichtlich im dritten Quartal 2012 auf den Markt kommen. Das Produkt wird in einer Reihe von Konfigurationen erhältlich sein, die bei einem unbestückten HDD-Modell beginnt und bis zu einer voll bestückten 48-Terabyte-Konfiguration (sobald die Vier-Terabyte-Festplatten in den Handel kommen) reicht. Alle Produktkonfigurationen (außer ohne Laufwerke) beinhalten serielle ATA-HDDs der Server-Class-Serie.

Die Preise beginnen bei 4.499 Euro (UVP) für das Modell ohne Festplatte.

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