Speichertipp: Mit „ISO to USB“ bootfähige USB-Sticks erstellen ISO-Abbilder auf USB-Stick übertragen

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Dr. Jürgen Ehneß

Liegt ein Datenträgerabbild als ISO-Datei vor, hilft das Tool „ISO to USB“ dabei, den Inhalt schnell und unkompliziert auf USB-Sticks zu übertragen. Dadurch können auch bootfähige USB-Sticks erstellt werden.

Unkomplizierter Speicher für (fast) alle Zwecke: der USB-Stick.
Unkomplizierter Speicher für (fast) alle Zwecke: der USB-Stick.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Mit dem kostenlosen Tool „ISO to USB“ lassen sich schnell und einfach ISO-Dateien und die darin enthaltenen Abbilder auf einen USB-Stick übertragen.

Übertragen von ISO-Abbildern auf einen USB-Stick mit ISO to USB.
Übertragen von ISO-Abbildern auf einen USB-Stick mit ISO to USB.
(Bild: Joos/ISO to USB)

In der grafischen Oberfläche lässt sich das Dateisystem auswählen. Hier stehen NTFS, FAT32, exFAT und FAT zur Verfügung. Danach wird der USB-Stick formatiert. Bei diesem Vorgang werden alle zuvor gespeicherten Daten auf dem USB-Stick gelöscht. Wer also zusätzliche Daten auf dem Stick speichern will, muss diese nach der Übertragung der ISO-Datei auf dem Stick speichern.

Das Tool muss installiert werden. Neben verschiedenen Linux-Distributionen können mit dem Tool auch Windows-USB-Sticks erstellt werden, zum Beispiel für Microsoft Windows 10, Windows 11 oder Windows Server 2022.

Die Hauptaufgabe des Tools besteht darin, eine einzelne ISO-Datei auf dem USB-Stick verfügbar zu machen. Es ist nicht möglich, mehrere ISO-Dateien über den Stick zu betreiben. Sollen mehrere ISO-Dateien per USB gestartet werden können, ist das Tool „Ventoy“ eine Alternative. Hier wird ein USB-Stick bootfähig gemacht. Danach lassen sich beliebige ISO-Dateien direkt auf den Stick kopieren. Beim Booten startet ein Startmenü, das eine Auswahl der verschiedenen Betriebssysteme erlaubt. Wenn das Booten per USB nicht funktioniert, sind nicht unbedingt das Tool, das den Stick erstellt hat, oder das Betriebssystem schuld. Oft funktionieren USB-Sticks nicht mit allen BIOS-/UEFI-Systemen. In diesem Fall ist es sinnvoll, einen andern USB-Stick zu verwenden. Was in diesem Fall ebenfalls hilft, ist eine komplette Formatierung des USB-Sticks in Windows. Danach kann die Erstellung erneut getestet werden. Wer Treiber oder andere Programme für die Installation auf den Stick kopieren will, kann nach der Erstellung einfach ein neues Verzeichnis erstellen und dann die Installationsdateien auf den Stick kopieren. Über diesen Weg lassen sich auch notwendige Treiber für eine Installation von Windows 11 auf den Stick kopieren.

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