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Google Drive: bislang kein Limit, aber das könnte sich ändern Künftig für Cloud-Backups bei WhatsApp zahlen? Das sind die Alternativen

Von Mike Weiß

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WhatsApp ist beim Austausch von Fotos, Sprachnachrichten, Videos und Texten kaum noch wegzudenken. Eine enorme Datenflut, deren Backups bislang bei Google kostenfrei gespeichert werden konnte. Damit könnte bald Schluss sein, denn Google will künftig zur Kasse bitten.

Online-Shopping bringt dank VPN nicht nur mehr Sicherheit, sondern häufig auch deutliche Preisvorzüge. Der Grund: Durch das Geo-Tracking erfolgt kein „Preisaufschlag“ für Kunden aus dem Ausland.
Online-Shopping bringt dank VPN nicht nur mehr Sicherheit, sondern häufig auch deutliche Preisvorzüge. Der Grund: Durch das Geo-Tracking erfolgt kein „Preisaufschlag“ für Kunden aus dem Ausland.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Google Drive gehört mit monatlich rund 800 Millionen Nutzern zu einer der gefragtesten kostenlosen Storage-Möglichkeiten. Noch kostenlos, denn schon bald könnten die kostenlosen Speichermöglichkeiten eingeschränkt werden. Die bisherige Regelung: Das Backup von WhatsApp findet keine Anrechnung auf den 15 GB Gratisspeicher von Google Drive.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die kostenfreie Nutzung von Google Drive für Fotos eingeschränkt. Seit 1. Juni 2021 werden die Upload-Fotos mit hoher Qualität mit dem Speichervolumen des Google-Accounts verrechnet. 15 GB sind kostenfrei, eine Erweiterung ist kostenpflichtig möglich. Der Tarif liegt bei 1,99 Euro pro Monat für 100 GB zusätzlichen Speicherplatz. Dafür bietet Google fast individuell erweiterbares Speichervolumen mit maximaler Sicherheit.

Google-Services aus einer Hand: Auch VPN ist möglich

Google nimmt den Markt für smarte Lösungen rund um Internet und mobile Endgeräte ins Visier. Der neueste Coup: VPN-Serviceleistungen. Neben den flexiblen Speicherlösungen wartet seit 2021 auch ein VPN-Service auf die Nutzer. VPN für Ihr Telefon gibt es auch von etablierteren Anbietern am Markt. Surfshark ist einer von ihnen. Das Unternehmen stellt seinen VPN-Service bereits seit Jahren erfolgreich für PCs und mobile Endgeräte zur Verfügung.

Google VPN-Service versus Sufshark VPN – das Kopf-an-Kopf-Rennen ist eröffnet. Während Surfshark auf eine vereinfachte Preisstruktur achtet, macht es Google komplizierter. Der VPN-Service das US-Riesen ist als Zusatz für die Google-One-Abonnenten erhältlich. Ein Haken: Nicht jeder, der für noch mehr Speicherplatz in der Cloud zahlt, kommt VPN.

Der monatliche Tarif für Google One beginnt bei 9,99 Euro. Die VPN-Leistung gibt es nur, wenn das Abo mit einem Speicherplatz von mindestens zwei Terabyte abgeschlossen wird. Der Preis hierfür: 9,99 Euro monatlich. Deutlich weniger kompliziert und kostengünstiger sehen die Tarifangebote des VPN-Services von Surfshark aus. Kunden können sich zwischen Laufzeiten von einem Monat bis 24 Monate entscheiden. Je länger, desto kostengünstiger wird der Service. Möchten Sie das maximale Sparpotenzial nutzen, wählen Sie den Tarif mit 24 Monaten Laufzeit. Die Kosten dafür: circa unter 3 Euro pro Monat.

Darum lohnt sich der VPN-Service

Das Smartphone ersetzt den PC immer mehr. Deutschlandweit gibt es mehr als 62 Millionen Smartphone-Nutzer. Mehr als 94 Prozent der 14- bis 39-Jährigen besitzen ein mobiles Telefon und nutzen es regelmäßig. Immer mehr Anhänger findet auch das hybride Arbeiten. Statt ausschließlich vor dem PC oder am Schreibtisch zu sitzen, wird das Tablet oder Smartphone immer häufiger zum smarten Arbeitstool.

Mit Folgen, denn die Zugriffe auf Websites, Shops und Co. steigen laut Statistischem Bundesamt ebenfalls rasant. Mehr als 94 Prozent der Internetnutzer surfen auf Nachrichtenseiten oder kaufen online ein. Rund 50 Prozent nutzen Smartphone und Co. für ihr Onlinebanking und circa 47 Prozent für soziale Netzwerke.

Um auch beim mobilen Zugriff maximal geschützt zu sein, sollten Sie darauf achten, dass die Software auf dem Smartphone immer dem neuesten Sicherheitsstandard entspricht. Für die Erhöhung der Sicherheit können Sie auch aktiv sorgen. Der VPN-Service verschlüsselt beispielsweise Ihre IP-Adresse und macht das Gerät für Hackangriffe nahezu unantastbar.

Ein enormes Sicherheitsrisiko sind vor allem freie WLAN-Hotspots, welche in Cafés, auf öffentlichen Plätzen und Co. immer häufiger zu finden sind. Nutzen Sie ungeschützt mit Ihrem Gerät diese WLAN-Hotspots, haben findige Hacker leichteres Spiel und können beispielsweise Ihre Kontaktdaten und andere Informationen auslesen.

VPN für günstigeres Shoppingvergnügen

Sie shoppen gern online? Profitieren Sie mit einem VPN-Service auf dem Smartphone von deutlichen Preisvorzügen. Der Blick auf die Preise internationaler Onlineshops zeigt, dass Kunden in Deutschland häufig mehr bezahlen. Ursächlich dafür: die Geolokalisierung. Sobald Sie mit Ihrem mobilen Endgerät einen Onlineshop besuchen, werden die IP-Daten übertragen. Dadurch erfolgt die Anpassung der Konditionen für spezifische Regionen.

Nutzen Sie einen VPN-Service, wird die IP-Adresse verschlüsselt, sodass keine Geolokalisierung möglich ist. Das Ergebnis: Sie erhalten die Preise, welche die User im Onlineshop-Ursprungsland erhalten. Daraus ergeben sich vor allem Preisvorteile US-amerikanischer Produkte, wie bei Apple.

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Sparpotenzial gibt es auch bei Streamingdiensten. Die Abo-Konditionen für eine der größten Anbieter, Netflix, unterscheidet sich von Land zu Land. Während deutsche Kunden monatlich mehr als 7 Euro zahlen (Stand Januar 2022; Konditionen können sich ändern), können User aus Brasilien und anderen Ländern mehr als 50 Prozent sparen. Ein ähnliches Phänomen zeigt sich auch bei Games. Während User aus Deutschland oder anderen Industrienationen für In-Game-Käufe deutlich mehr zahlen, sind die Preise für Gamer aus Indien deutlich niedriger.

Kein Tracking dank VPN

Wer sich häufig im Internet und vor allem auf sozialen Netzwerken bewegt, kann mit dem VPN auf dem Smartphone Tracking verhindern. Beim Besuch von Facebook, Instagram und Co. werden ohne Tracking-Verweigerung enorme Datenmengen gesammelt. Basierend auf Ihren besuchten Inhalten erhalten Sie gezielte Werbeeinblendungen und andere Inhaltsvorschläge. Nutzen Sie einen VPN-Service auf dem mobilen Endgerät, lassen sich die Interaktionen im World Wide Web nicht mehr verfolgen.

Das Storage-Kompendium zum Thema – kostenfreier Download

Die Anforderungen an die Datensicherung sind so hoch wie nie, und die Anzahl der Fälle, in denen ein Disaster Recovery notwendig ist, nimmt rasant zu. Was also gilt es beim Backup zu beachten?

Backup & Disaster Recovery – Strategien und Lösungen

Storage-Kompendium „Backup & Disaster Recovery“
(Bild: Storage-Insider)

Die Hauptthemen des Kompendiums sind:

  • Storage Class Memory (SCM)
  • Backup- und DR-Strategien/-Lösungen
  • As-a-Service-Modelle
  • Disaster Recovery
  • Datenmanagement
  • Hochverfügbarkeit von Daten (HA)
  • Business Continuity (BC)
  • Data Governance

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