Rackmount-Nextzwerkspeicher für bis zu 150 Nutzer

LenovoEMC bietet px4-300r auch mit 16 Terabyte Kapazität an

| Redakteur: Nico Litzel

Der im Mai 2011 vorgestellte Rackmount-Netzwerkspeicher px4-300r von LenovoEMC belegt eine Höheneinheit im Rack und stellt ab sofort bis zu 16 Terabyte Kapazität zur Verfügung.
Der im Mai 2011 vorgestellte Rackmount-Netzwerkspeicher px4-300r von LenovoEMC belegt eine Höheneinheit im Rack und stellt ab sofort bis zu 16 Terabyte Kapazität zur Verfügung. (Bild: LenovoEMC)

LenovoEMC (vormals Iomega) erweitert das Modell px4-300r um eine Ausstattungsvariante, die mit vier Enterprise-Festplatten à vier Terabyte bestückt ist.

Der im Mai 2011 vorgestellte Rackmount-Netzwerkspeicher px4-300r von LenovoEMC belegt eine Höheneinheit im Rack und bot bisher maximal zwölf Terabyte Kapazität. Die aktuelle Version unterstützt jetzt auch Vier-Terabyte-Disks und stellt folglich maximal 16 Terabyte Speicherkapazität zur Verfügung.

Breiter Funktionsumfang

LenovoEMC hat dem Modell px4-300r eine Reihe von Enterprise-Funktionen spendiert, darunter datei- und blockbasierende Snapshots. Der LenovoEMC-System-Manager enthält zudem die Windows-Volume-Shadow-Copy-Services (VSS), die es Windows-Servern und Produkten von Microsoft wie SQL und Exchange erlauben, direkt Snapshots auf dem Netzwerkspeicher zu erstellen.

Ebenfalls an Bord ist Software für SSD Caching. Das System erkennt Herstellerangaben zufolge automatisch viel frequentierte Daten und ordnet Dateien und Datenblöcke dementsprechend für einen schnellen Zugriff im SSD Cache an.

EMCLenovo hat das Rackmount-Gerät darüber hinaus mit „Integrated Virtualization Extension (IVX)“ ausgestattet. Dank dieser Funktion können mehrere virtuelle Betriebssysteme auf dem Netzwerkspeicher laufen. Virtuelle Maschinen, basierend auf Linux oder Windows, können mit diverser Hardware wie den Festplatten, dem Netzwerk-Interface oder dem Hauptspeicher zusammenarbeiten. Mit IVX laufen die Daten direkt über das Betriebssystem LifeLine 4.0, während gleichzeitig Windows-Server für einfache Anwendungen und Linux-Apache-Web-Server laufen. Bis zu vier virtuelle Maschinen werden zugleich unterstützt.

Ein weiteres Merkmale des Modells px4-300r ist NFS v4: Dank des Kerberos-Protokolls lassen sich Daten aus dem Netzwerk besser verwalten und sichern. Daneben unterstützt das Gerät Active-Directory-High-Availability & Hybrid-Authentication: Mit Active-Directory-Domains lassen sich einzelne Nutzer und Gruppen auf das NAS importieren. Zudem können sie lokal authentifiziert werden, sollte der Active-Directory-Server nicht verfügbar sein.

LenovoEMC hat den jüngsten Netzwerkspeicher überdies mit einer Funktion zur Videoüberwachung ausgestattet. Auf den Geräten läuft die Managementsoftware zur Videoüberwachung von Mindtree. Daneben sind sie mit der „Axis Video Hosting Solution“ (AVHS) kompatibel. So lassen sich Videodaten lokal und in der Cloud speichern und verwalten.

Virenschutz und Verknüpfungen mit PCs und Macs

Ein McAfee-Antivirenschutz und der „LenovoEMC System-Manager (LSM) Client“ runden die Geräte ab. Mit dem McAfee-VirusScan Enterprise werden Daten automatisch und in Echtzeit gescannt und bei einem positiven Befund direkt bereinigt. Der LenovoEMC System-Manager (LSM) Client richtet dagegen eine automatische, lokale oder Cloud-basierende Verknüpfung mit einem PC oder Mac ein. LSM hält eine kontinuierliche Verbindung aufrecht, um Daten einfach zu sichern und zu kopieren. Der Manager zeigt zudem die Auslastung und den Zustand des NAS-Gerätes an und ermöglicht das Verwalten sämtlicher im Netzwerk angeschlossenen LenovoEMC-Geräte.

Verfügbarkeit

Die Netzwerkspeicher LenovoEMC px4-300r mit Server-Class-Festplatten und 16 Terabyte Kapazität sind Herstellerangaben zufolge ab sofort für rund 3.700 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) erhältlich. LenovoEMC bietet die Geräte zudem in einer Version ohne Disks sowie mit vier, acht und zwölf Terabyte Kapazität an. Ebenfalls im Angebot sind Varianten mit Standard-SATA-Festplatten. Diese werden unter der Bezeichnung „Pro Serie“ vermarktet.

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