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Mit smartem Dateisystem sorgt Cisco für die Verfügbarkeit seiner HCI-Infrastruktur

| Redakteur: Rainer Graefen

Benedikt Braun, HyperConvergence Sales bei Cisco.
Benedikt Braun, HyperConvergence Sales bei Cisco. (Bild: Cisco)

Hyperconverged-Infrastrukturen (HCI) werden zum Dauerbrenner in der IT. Viele Hersteller vermarkten die Komplett-Systeme - nun auch Cisco. Benedikt Braun gab Storage-Insider einen ersten Einblick in seinen Vortrag auf der S&DA-Konferenz und damit in Ciscos performantes HCI-Produkt Hyperflex.

Storage-Insider: Cisco ist bekannt für seine guten Serversysteme. Jetzt folgt man dem HCI-Trend mit Hyperflex. Welche Kriterien sollte eine Hyperconverged-Infrastruktur beim Speicher erfüllen?

Benedikt Braun: Die Grundbausteine eines Speichersystems sind hohe Geschwindigkeit, um eingehende Anfragen abzuarbeiten, sowie die sichere Datenablage und der Schutz vor Datenverlust.

Durch den Einsatz von All-Flash-Systemen und NVMe-Komponenten für Caching erreicht Cisco HyperFlex hervorragende Performancewerte und ist damit geeignet für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Anforderung.

Zum Schutz vor Ausfall von Komponenten wurde ein ausgeklügeltes Dateisystem geschaffen, welches die Verfügbarkeit der Daten sicherstellt. Weiterhin ergreift das System selbstheilende Maßnahmen im Falle eines Fehlers oder Ausfalls.

Mit smartem Dateisystem sorgt Cisco für die Verfügbarkeit seiner HCI-Infrastruktur STORAGE Conference 2018

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Häufig wird an der Skalierfähigkeit von HCI gezweifelt. Wieviel Knoten kann man bei Hyperflex zusammenschalten und welche Last lässt sich damit bewältigen?

Benedikt Braun: Bei Cisco HyperFlex gibt es Converged Knoten und Compute Knoten. Beide lassen sich unabhängig voneinander skalieren. Es lassen sich bis zu 32 Converged Knoten mit weiteren 32 Compute Knoten zusammenschalten.

Damit kann eine Gesamtgröße von über 3.000 Cores und circa einem Petabyte an Speicher in einem einzigen Cluster erreicht werden. Die Leistungsfähigkeit eines solchen Clusters erfüllt Workloads mit höchsten Ansprüchen, wie beispielsweise Oracle oder SQL Datenbanken, VDI, Collaboration, bis hin zu SAP Applikationen.

Kann HCI einem Vergleich mit einem Scale-Out Storagesystem standhalten?

Benedikt Braun:Cisco HyperFlex kann einem Vergleich mit einem Scale-Out Storage System standhalten. Der Vorteil von Cisco UCS und Cisco HyperFlex ist, dass wir dem Kunden die Wahlfreiheit geben, das passende System für seine Anforderungen auszuwählen, ohne Abstriche im Management zu machen.

Unabhängig davon, ob der Kunde sich für ein Converged System, für ein HyperConverged System oder für einen Mischbetrieb entscheidet: Das Betriebskonzept bleibt mit UCS Manager identisch.

Viele Anwender beklagen die zunehmende Komplexität der IT. Kann HCI diese Befürchtungen entkräften oder bekommen wir nur eine weitere Insel, mit der sich ein Teil der Probleme ganz komfortabel lösen lassen?

Benedikt Braun: Ein wesentlicher Vorteil von Cisco HyperFlex ist es, keine Insellösungen einzuführen, sondern sich immer in bestehende Infrastrukturen zu integrieren. Validierte Designs von Cisco erleichtern dem Kunden die Planung der richtigen Platform für seine Anforderungen. Entscheidet sich der Kunde für Cisco Hyperflex, begleitet ihn ein einfacher Installationsprozess bei der Grundinstallation welche auch die Netzwerkintegration inkludiert.

Kundenbeispiele zeigen, dass dies in zwei Stunden oder weniger durchgeführt ist. Der Kunde genießt jedoch auch im Betrieb vielerlei Vorteile durch das einfache Management des Clusters, Online Upgrades, Selbstheilungsmaßnahmen, einfache Erweiterbarkeit und vieles mehr.

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