Den Systemausfall auf Umschaltzeiten begrenzen

Moderne Storage-Lösung sichert Geschäftserfolg bei Ingenico

| Autor / Redakteur: Marc Hankmann / Rainer Graefen

Für das Kontoführungssystem OPAL wählten Dextradata und Ingenico von EMC die Storage-Lösung VNX 5400 sowie für das Data Warehouse VNX 5200. Darüber hinaus wurde für die VMware-Umgebung der Storage-Virtualisierungslayer EMC VPLEX implementiert.
Für das Kontoführungssystem OPAL wählten Dextradata und Ingenico von EMC die Storage-Lösung VNX 5400 sowie für das Data Warehouse VNX 5200. Darüber hinaus wurde für die VMware-Umgebung der Storage-Virtualisierungslayer EMC VPLEX implementiert. (Bild: EMC)

Wer auf reibungslos funktionierende Anwendungen angewiesen ist, benötigt ein performantes und verfügbares Storage-System. Kein Unternehmen kann es sich bei einem Ausfall leisten, mehrere Stunden auf den Restore des Backup-System zu hoffen. Der Virtualisierungslayer VPLEX war die Lösung.

Als ein Teil von Ingenico Payment Services betreiben die Loyalty Experten von Ingenico Marketing Solutions über 140 Loyalty- und Gutscheinkartenprogramme und sind damit einer der führenden Anbieter in Deutschland und Europa.

Ingenico Marketing Solutions verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Kundenbeziehungsmanagement und ist darauf spezialisiert, die individuellen Anforderungen von Unternehmen aller Branchen strategisch und technologisch umzusetzen.

Manuelle Steuerung und automatische Performance-Klasse

Ingenico Marketing Solutions bietet ein umfassendes Produkt- und Serviceportfolio aus dem Bereich der Kundenbindungslösungen, das Händler nachhaltig erfolgreicher macht. Mit branchenspezifischem Fachwissen unterstützt Ingenico Marketing Solutions Unternehmen bei der Implementierung einfacher wie komplexer Loyalty-Programme über alle Verkaufskanäle hinweg.

Für die bisherige Storage-Umgebung suchte Ingenico Marketing Solutions nach einer neuen Lösung, die dem Unternehmen eine höhere Performance zur Verfügung stellen sollte. Dabei ging es Ingenico sowohl darum die Zuordnung der Kapazitäten in eine Performance-Klasse selbst steuern zu können, als auch dem Storage-System zu überlassen, welche Performance-Klasse sich am besten für Datenbereiche von Anwendungen eignen (Auto-Tiering).

Ingenico suchte in einem Ausschreibungsverfahren nach einem erfahrenen EMC-Businesspartner. Die Wahl fiel auf Dextradata, einer der wenigen EMC Goldpartner in Deutschland. Das IT-Beratungsunternehmen mit einem Standort in Hamburg war für die Konzeption, Implementierung sowie Unterstützung bei der Migration auf die neue Storage Hardware verantwortlich. Hierzu machte sich Dextradata zunächst ein umfassendes Bild über die bestehende Storage-Umgebung, ihrer Funktionen und Nutzung, um für Ingenico die passende Lösung zu finden.

Gegen den Ausfall gesichert

Die Lösung besteht aus insgesamt vier Storage-Systemen der zweiten VNX-Generation von EMC: Für das Kontoführungssystem OPAL wählten Dextradata und Ingenico von EMC die Storage-Lösung VNX 5400 sowie für das Data Warehouse VNX 5200. Darüber hinaus wurde für die VMware-Umgebung der Storage-Virtualisierungslayer EMC VPLEX implementiert.

Durch die VPLEX-Technologie können die Storage-Ressourcen der beiden unbemannten Rechenzentren als verteilter Cluster eingesetzt werden und sichern hierdurch eine kontinuierliche Verfügbarkeit sowie eine herausragende Datenmobilität. Die VPLEX-Technologie sorgt dafür, dass bei einem Ausfall eines Standorts sämtliche Anwendungen kurzerhand über den zweiten Standort weiterlaufen.

"Was dank VPLEX nun in 15 bis 20 Sekunden erledigt ist, war früher nur manuell zu bewältigen und hätte ggf. Stunden gedauert", erklärt Manfred Zeiger, Head of Infrastructure and Managed Services bei der Ingenico Marketing Solutions. Gerade die Verkabelung einer VPLEX-Lösung mit der Storage-Umgebung bedarf einer besonderen Fachkenntnis. "Hier benötigen Sie unbedingt einen Experten", sagt Zeiger.

SLAs durch Managed Services sicherstellen

Mit Dextradata ist er von der Konzeption über die Implementierung bis zum Projektmanagement mehr als zufrieden: "Wir hatten in der Projektphase einen wöchentlichen Call, in dem wir alles besprochen haben, um die passenden Entscheidungen zu treffen", so der Ingenico-Manager.

Durch die Erfahrung der Spezialisten in puncto Storage konnte die Migration teilautomatisiert bewerkstelligt werden. Die regionale Nähe und sehr enge Kooperation zwischen Ingenico und Dextradata zeigt sich insbesondere in der Tatsache, dass aufgrund der Mitarbeit der Ingenico-Spezialisten bei der Installation, Verkabelung und Konfiguration der neuen Storage Hardware der abgeschätzte Aufwand weit unterboten werden konnte.

"Mit Dextradata haben wir nun einen Partner an unserer Seite, der uns auch tatkräftig unterstützt, falls es Probleme geben sollte", so Zeiger. Ingenico profitiert nun von einer modernen Storage-Umgebung, die dem Unternehmen die Flexibilität und Performance bietet, die es für seine Anwendungen benötigt. Daher möchte Ingenico die Zusammenarbeit mit Dextradata auch weiterhin fortführen und plant demnächst einen Managed Services Supportvertrag abzuschließen.

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