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Einführung von Citrix Xen
Durch die Integration der Außenstellen Pflegeheim und Pflegedienst wuchs die SAN-Umgebung kontinuierlich. Anders als in den Kliniken reichen identisch aufgesetzte Thin Clients hier jedoch nicht aus, sondern es werden individuelle Server und PCs benötigt. Ganz dem Gebot der effizienten Zentralisierung folgend, bot sich eine Lösung für virtuelle Maschinen (VMs) an.
Die Muldentalkliniken entschieden sich für die Einführung von Citrix XEN Server und der Managementplattform Citrix Essentials. Auf die Rechenzentren sind sechs physische Maschinen vom Typ RX100 bzw. RX200 mit mindestens zwei CPUs (Dual- oder Quadcore), minimal 32 RAM und je einer dualen Fibre-Channel-Karte verteilt.
So ist jeder Rechner der Xen-Farm mit beiden Sanmelody-Servern verbunden. Der komplette Aufbau ist symmetrisch konzipiert. Heute werden etwa 50 virtuelle Maschinen erzeugt, um parallele Zugriffe der Thin Clients auszubalancieren und ihre Performance zu steigern.
Virtualisierung – über Jahre bewährt
Einer der größten Vorteile des virtuellen Systems mit Server-, Desktop- und Storage-Virtualisierung ist die durchgängige Hochverfügbarkeit aller Systeme. Innerhalb von Minuten können die EDV-Mitarbeiter bei den Muldentalkliniken virtuelle Maschinen einrichten und mit Speicherplatz ausstatten.
Aus den jeweiligen Ressourcenpools können bei höherer Hardware-Auslastung Systeme mit Desktop, Server und Storage flexibel gebildet werden. Bei den Muldentalkliniken hat sich die Virtualisierung im praktischen Krankenhausbetrieb bewährt: Seit mehr als fünf Jahren ist die redundant ausgelegte, hochverfügbare Sanmelody-Architektur nun fester Bestandteil der IT-Infrastruktur.
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