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Midrange Arrays

Primärspeicher für den Mittelstand

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3. Dot Hill RIO Xtreme

Der Midrange Array von Dot Hill ist speziell für große Image- und Audio-Dateien ausgelegt.

Sie wollen hohe Geschwindigkeit zum kleinen Preis? Der RIO Xtreme ist das erste Produkt, das seit Übernahme von Chaparral Networks durch Dot Hill im letzten Jahr auf den Markt gekommen ist. Es handelt sich dabei um eine optimale Lösung für Unternehmen, die einen hohen sequentiellen Datenstrom verzeichnen, wie beim Bearbeiten von Audio-/Video-Dateien oder der seismische Datenverarbeitung (z. B. in der Erdbebenforschung).

Das erste Modell aus der RIO-Xtreme-Reihe war der Dual-Controller C4200, der mit acht 2-Gigabyte/s FC-Anschlüssen aufwartete. Der C4200 kommt mit einem 3 Units (3U) hohen 19-Zoll-Gehäuse mit 12 Laufwerken und 1,75 Terabyte Speicherplatz daher, doch findet sich in 3U-Gehäuse Platz für bis zu 16 Laufwerke mit insgesamt 28 Terabyte Speicherplatz.

Im Januar dieses Jahres wurde dann ebenfalls der Dual-Controller C4400 auf dem Markt eingeführt, der mit 16 statt acht Anschlüssen aufwartet - wobei der Käufer die Wahl zwischen FC-, SATA- und SCSI-Laufwerken hat. Der C4400 ist mit zwei 2U-Gehäusen ausgestattet, die jeweils Platz für zwölf Laufwerke bieten und ein JBOD-System bieten, und kann dadurch die auf den Platten gespeicherten Daten mit einer Geschwindigkeit von 780 Megabyte pro Sekunde (Megabyte/s) und vom Cache-Speicher sogar noch schneller abrufen. Ein vergleichbares, ebenfalls von Dot Hill hergestelltes, am Markt etabliertes FC-Array mit der Bezeichnung SANnet II bietet mit einer Verbindungsrate von 380 Megabyte/s weniger als die Hälfte der Leistung des C4400. Zusätzlich ist der C4400 auch mit einem separatem Emulex-Inspeed-SBODs-Schleifen-Switch erhältlich. Eine 11U-hohe Konfiguration bestehend aus den Controllern, zwei SBOD-Switches und vier Laufwerksockeln erreicht eine Leistung von 1.300 Megabyte/s von Festplatte.

Starke Performance zu einem akzeptablen Preis ist ganz klar die Stärke des RIO Xtreme. So kostet der JBOD mit FC-Laufwerken und 3,5 Terabyte 82.512 US-Dollar oder mit SATA Laufwerken und 9,6 Terabyte 88.588 $. Der Schlüssel, um die Kosten klein zu halten, ist Dot Hills „switchless SAN“-Strategie, die es ermöglicht, die Hosts direkt mit den Storage-Arrays zu verbinden, statt noch einen Switch dazwischen zu setzen. Dadurch werden die Kosten einer teuren Switch-Infrastruktur eingespart.

Ein weiterer Weg um Kosten zu sparen ohne die Datenflussleistung zu beeinträchtigen, ist die Verwendung von preislich günstigeren Festplatten. Während die früheren Versionen des RIO Xtreme nur mit FC- oder SCSI-Festplatten arbeiteten, unterstützt die neue Baureihe auch SATA-Laufwerke. Der Marketingdirektor von Dot Hill, Omar Barraza, geht davon aus, dass die Variante mit SATA vor allem bei Kunden, die eher auf den schnellen Zugriff auf sequentielle Daten als auf als schreibintensive Abläufe mit hohem IOPS-Datendurchsatz Wert legen, gut ankommen wird.

Zudem ist die SATA-Variante eine gute Lösung für Anwender mit dem Wunsch nach hoher Kapazität, da der RIO Xtreme bei der Verwendung von 400-Gigabyte-Festplatten mit 192 Laufwerken insgesamt eine Kapazität von 78 Terabyte erreicht.

weiter mit: EMC und Equallogic

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