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Public Cloud von HP
Mit HP Cloud Compute, HP Cloud Object Storage und HP Cloud Content Delivery Network (CDN) stehen seit Mai 2012 die ersten Public-Cloud-Dienste von HP in einer Betaversion zur Verfügung; Rechenkapazität, Block Storage, Datenbank (MySQL) und die Bereitstellung von Inhalten (siehe Partnerliste für die einzelnen Services weiter unten).
Zum Start unterstützen bereits fast 40 Unternehmen die neuen HP Cloud Services. Dazu zählen Platform-as-a-Service-Partner sowie Anbieter von Speicher-, Management- und Datenbanken-Lösungen.
Auffällig dabei die Untersützung der Open-Stack Architektur für quelloffene Software. Dadurch will es HP seinen Cloud-Nutzern ermöglichen, zwischen verschiedenen HP-Services zu wechseln, etwa von der Private Cloud zur Public Cloud. Zudem sind die Kunden dann vom jeweiligen Anbieter unabhängig (kein Vendor-Lock-in), denn sie erwerben keine Lizenzen. HP plant offenbar einen Marktplatz für solche Partner-Services.
Die HP Cloud Services sind Teil des Converged-Cloud-Portfolios von HP. Abgerechnet werden die Public-Cloud-Services pro Stunde Nutzungsdauer. Der Kunde bezahlt eine Nutzungsgebühr, die je nach Ausstattung zwischen 0,04 und 1,28 US Dollar pro Stunde variiert.
Der Dienst "Cloud Compute" beispielsweise kostet den Nutzer in der Minimal-Konfiguration "Standard Extra Small" mit 1 GB RAM, einem virtuellen Kern und 30 GB lokalem Speicher exakt 4 US-Cent/h. Der Tarif "Standard Double Extra Large" mit 32 GB Arbeitsspeicher und acht virtuellen Kernen bei 960 GB Plattenspeicher schlägt mit 1,28 US-Dollar/h zu Buche. Object Storage ist extra zu bezahlen.
Folgende Unternehmen unterstützen bereits heute HPs Public-Cloud-Dienste:
- Applikationen: Otopy, PXL, SendGrid
- Datenbanken: CloudOpt, EnterpriseDB, Xeround
- Entwicklung und Tests (R&D): SOASTA, Spirent
- Verwaltung: BitNami, CloudSoft, enStratus, Kaavo, RightScale, ScaleXtreme, Smartscale Systems, Standing Cloud
- Mobile: FeedHenry, Kinvey
- Monitoring: New Relic
- Platform as a Service: ActiveState, CloudBees, Corent Technology, CumuLogic, Engine Yard, Gigaspaces
- Sicherheit: Dome9, SecludIT
- Speicher: CloudBerry Lab, Gladinet, Panzura, Riverbed Technology, SMEStorage, StorSimple, TwinStrata, Zmanda
- Technologie: Opscode, Zuora
Die Daten werden derzeit noch in US-amerikanischen Cloud-Rechenzentren von HP gespeichert. Künftig sollen die Cloud-Dienste aber weltweit ausgerollt werden und auch in europäischen und asiatischen Data Centers zur Verfügung stehen. Nach Abschluss der Betaphase sollen dann auch Dienstgütevereinbarungen (SLAs) vorliegen.
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